Deutsche Zentren der Gesundheitsforschung
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Die Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung (DZG) erforschen häufig auftretende Erkrankungen, um die Vorbeugung zu verbessern und wirksame Diagnosemethoden und Therapien zu entwickeln.[1] Die DZG betreiben translationale Forschung von der Grundlagenforschung bis zur klinischen Anwendung.[2]
Die DZG sind langfristig angelegte, gleichberechtigte Partnerschaften von Universitäten, Universitätskliniken und außeruniversitären Forschungseinrichtungen (beispielsweise Fachkliniken, Leibniz-, Max-Planck- und Helmholtz-Instituten). Die 109 Partnereinrichtungen befinden sich in 14 Bundesländern.[3]
Ursprünglich wurden die einzelnen DZG ab 2009 vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt im Rahmen des Gesundheitsforschungsprogramms gegründet.[4] Sie werden von der Bundesregierung und den jeweiligen Landesregierungen finanziert. Das Gesamtfördervolumen beträgt knapp 350 Mio. Euro pro Jahr (Stand: 2024).
Liste der DZG
- Deutsches Konsortium für Translationale Krebsforschung
- Deutsches Zentrum für Diabetesforschung
- Deutsches Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung
- Deutsches Zentrum für Infektionsforschung
- Deutsches Zentrum für Lungenforschung
- Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen
- Deutsches Zentrum für Psychische Gesundheit
- Deutsches Zentrum für Kinder- und Jugendgesundheit
Übergreifende Arbeitsgruppen
Die DZG arbeiten in sieben übergreifenden Arbeitsgruppen zusammen und koordinieren so ihre Forschung.[5] Sie geben seit 2019 das Forschungsmagazin SYNERGIE heraus.[6] Gemeinsam legen die DZG einen Fonds auf, der krankheits- und organübergreifende Forschung unterstützt.[7]
- Biobanken
- Forschungs-IT
- Global Health
- Nachwuchsförderung
- Öffentlichkeitsarbeit
- Patientenbeteiligung
- Post-akute Infektionssyndrome