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Deutscher Tanzsportverband

Tanzsportverein From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Deutsche Tanzsportverband e. V. (DTV) betreut den Tanzsport in Deutschland. Er hat seinen Sitz in Frankfurt am Main.

Schnelle Fakten
Deutscher Tanzsportverband
Sportart Tanzen
Gegründet 4. November 1921
Gründungsort Berlin
Präsident Tim Rausche
Vereine 2.033[1]
Mitglieder 226.079[1]
Verbandssitz Frankfurt am Main
Website tanzsport.de
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Der Verband firmiert auch unter Tanzsport Deutschland.[2]

Er ist Mitglied des Tanzsport-Weltverbands World DanceSport Federation (WDSF).[3]

Geschichte

Der Verband wurde im Jahr 1920 informell gegründet und rechtlich als Reichsverband für Tanzsport (RfT) am 4. November 1921 in das Vereinsregister in Berlin eingetragen.[4]

Seit dem Jahr 1965 repräsentiert der Verband als Spitzenfachverband im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) – früher Deutscher Sportbund (DSB) – die Sportart Tanzen (ursprünglich als Nichtolympischer Verband, seit 2020 als Olympischer Spitzenverband[5][6]).

Präsidenten

Weitere Informationen Name, Amtszeit ...
Name Amtszeit
Hermann Schreiber[7] 1921–1923
Burghard Freiherr von Reznicek 1923–1924
Herbert von Spoenla 1924–1935
Franz Büchler 1936–1942
Fritz Löwe 1946–1948
Günter Butz 1948
Johannes Köster 1948–1950
Fritz Neuroth 1950–1962
Detlef Hegemann 1962–1966
Wolfgang Kühle 1966–1970
Hermann Bolz 1970–1974
Günter Meinen 1974–1992
Herbert Fenn 1992–1998
Harald Frahm 1998–2005
Franz Allert 2005–2014
Heidi Estler 2014–2022
Tim Rausche ab 2022
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Struktur

Der DTV ist ein Verband von Mitgliedsverbänden und Vereinen. Stand 2024 betreiben 226.079 Mitglieder in 2.033 Vereinen des DTV ihren Sport.[1]

Angeschlossen an den DTV sind die 16 Landestanzsportverbände:[8]

  • Tanzsportverband Baden-Württemberg e. V. (TBW)
  • Landestanzsportverband Bayern e. V. (LTVB)
  • Landestanzsportverband Berlin e. V. (LTV Berlin)
  • Landestanzsportverband Brandenburg e. V.
  • Landestanzsportverband Bremen e. V. (LTV Bremen)
  • Hamburger Tanzsportverbandes e. V. (HATV)
  • Hessischer Tanzsportverband HTV e. V. (HTV)
  • Tanzsportverband Mecklenburg-Vorpommern e. V. (TMV)
  • Niedersächsischer Tanzsportverband e. V. (NTV)
  • Tanzsportverband Nordrhein-Westfalen e. V. (TNW)
  • Tanzsportverband Rheinland-Pfalz e. V. (TRP)
  • Saarländischer Landesverband für Tanzsport e. V. (SLT)
  • Landestanzsportverband Sachsen e. V. (LTVS)
  • Landestanzsportverband Sachsen-Anhalt e. V. (LTVSA)
  • Tanzsportverband Schleswig-Holstein e. V. (TSH)
  • Thüringischer Tanzsportverband e. V. (TTSV)

Die Mitglieder des DTV-Präsidiums bilden gemeinsam mit den Präsidenten der Landestanzsportverbände und dem Präsidenten der Tanzsporttrainer-Vereinigung den Länderrat.[9]

Zusätzlich finden sich unter dem Dach des DTV folgende Fachverbände mit besonderer Aufgabenstellung (mit eigener Sporthoheit):[10]

Das DTV-Präsidium, die Präsidenten der Landestanzsportverbände, die Präsidenten der Fachverbände mit besonderer Aufgabenstellung und der Präsident der Tanzsporttrainer-Vereinigung bilden den Verbandsrat.[11]

Fachorgan

1961 gründet Friedrich Ernst von Garnier die Zeitschrift tanzsport, die bis 1969 das offizielle Fachorgan des DTV war.[12.1]

Von 1970 bis 2025 war der monatlich erscheinende Tanzspiegel das offizielle Fachorgan des DTV.[12.2][13] Zwischen 2024 und 2025 erschien der Tanzspiegel neunmal im Jahr mit sechs Einzel- und drei Doppelausgaben.[14]

Mitte 2025 wurde der Tanzspiegel als Printmedium eingestellt.

Philatelistisches

Mit dem Erstausgabetag 2. November 2021 gab die Deutsche Post AG ein Postwertzeichen im Nennwert von 80 Eurocent anlässlich des 100-jährigen Bestehens des DTV heraus.[15][16] Der Entwurf stammt von der Grafikerin Katrin Stangl aus Köln.[15]

Siehe auch

Commons: Tanzsport – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Portal: Tanz – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Tanz
Wikibooks: Tanzen – Lern- und Lehrmaterialien

Einzelnachweise

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