Deutsches Ausschreibungsblatt
Fachorgan für Ausschreibungen für Deutschland auf nationaler sowie EU-Ebene
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Das Deutsche Ausschreibungsblatt (kurz DAB, veraltet Bundes-Ausschreibungsblatt) ist ein Fachorgan für Ausschreibungen für Deutschland auf nationaler sowie EU-Ebene.
| Deutsches Ausschreibungsblatt | |
|---|---|
| Verlag | Deutsches Ausschreibungsblatt GmbH, Düsseldorf (Deutschland) |
| Hauptsitz | Düsseldorf |
| Erstausgabe | 1954 |
| Erscheinungsweise | wöchentlich |
| Herausgeber | Deutsches Ausschreibungsblatt GmbH |
| Weblink | deutsches-ausschreibungs |
Während der öffentliche Sektor (Gemeinden, Landes-, Bundesbehörden, Krankenhäuser, Flughäfen u. a.), meist gesetzlich zur Ausschreibung von Aufträgen verpflichtet ist, nutzen mittlerweile auch zunehmend gewerbliche wie private Kunden die Möglichkeiten der Ausschreibung in der Hoffnung, ihre Kosten durch die Veröffentlichung von Verkaufs- und Verpachtungsangeboten zu minimieren.
Gegründet 1954 unter dem Namen Bundes-Ausschreibungsblatt, erscheint das DAB in einer Print- und Online-Ausgabe überregional wöchentlich mit aktuellen Dienstleistungs-, Bau- und Lieferausschreibungen nach VOB, VOL und VOF.[1] Früher wurde die Zeitschrift dreimal wöchentlich herausgegeben. Herausgeber ist die Deutsches Ausschreibungsblatt GmbH (früher: Bundesausschreibungsblatt GmbH) mit Sitz in Düsseldorf.
Geschichte
Das Unternehmen wurde 1954 unter dem Namen Bundesausschreibungsblatt GmbH gegründet. Die gleichnamige Publikation diente öffentlichen Auftraggebern zur bundesweiten Bekanntmachung ihrer Ausschreibungen. Grundlage hierfür war ein Erlass des Bundes, wonach öffentliche Ausschreibungen im Bundesausschreibungsblatt zu veröffentlichen waren.[2]
1996 wurde mit der Ausschreibungsdatenbank bundesausschreibungsblatt.de eine internetbasierte Recherchedatenbank für öffentliche Ausschreibungen eingeführt. In den Jahren 2001 und 2002 wurde das Online-Angebot um digitale Vergabeunterlagen sowie eine erste eVergabe-Lösung erweitert.[3]
2006 erfolgte die Umfirmierung in Deutsches Ausschreibungsblatt GmbH; das Auftragsportal ist seitdem unter dem Namen deutsches-ausschreibungsblatt.de verfügbar.[4]
2009 wurde eine Softwarelösung für das Vergabemanagement öffentlicher Auftraggeber eingeführt.[5]
Im Jahr 2026 wurden Funktionen zur KI-gestützten Analyse von Vergabeunterlagen in das Online-Portal integriert.[6]