Diablo II: Resurrected
Computerspiel aus dem Jahr 2021
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Diablo II: Resurrected ist ein am 23. September 2021 erschienenes Action-Rollenspiel, welches von Blizzard Entertainment und Vicarious Visions entwickelt und von Blizzard Entertainment veröffentlicht wurde. Das Spiel ist eine Neuauflage von Diablo II (2000) und dessen Erweiterung Lord of Destruction (2001).
| Diablo II: Resurrected | |||
| Zählt zur Reihe Diablo | |||
| Entwickler | Blizzard Entertainment, Vicarious Visions | ||
|---|---|---|---|
| Publisher | Blizzard Entertainment | ||
| Veröffentlichung | 23. September 2021 | ||
| Plattform | Windows, PlayStation 4, PlayStation 5, Xbox One, Xbox Series, Nintendo Switch | ||
| Genre | Action-Rollenspiel | ||
| Thematik | Mittelalter | ||
| Spielmodus | Einzelspieler, Mehrspieler | ||
| Steuerung | Tastatur, Maus, Gamepad | ||
| Medium | digitale Distribution | ||
| Sprache | mehrsprachig, darunter Deutsch | ||
| Altersfreigabe |
| ||
| PEGI-Inhaltsbewertung | Gewalt | ||
Es ist zeitgleich für Microsoft Windows, Nintendo Switch, PlayStation 4, PlayStation 5, Xbox One und Xbox Series erschienen.
Spielprinzip
Der wesentliche Inhalt, die Kern-Mechaniken und das Balancing des Spiels sind mit dem ursprünglichen Diablo II aus dem Jahr 2000 identisch. Über die 2D-Sprite-Grafiken des Originals wurde eine 3D-Grafik mit bis zu einer 4K-Auflösung (2160p) gelegt. Es kann zwischen der alten 2D und der neuen 3D-Grafik auf Knopfdruck umgeschaltet werden. Auch die Grafikeffekte wurden angepasst und sind entsprechend aufwendiger.[1][2]
Zusätzlich verändert wurde auch das Benutzerinterface und vereinzelt sogenannte „Quality of Life“-Funktionen. Zum Beispiel sammelt der Charakter nun auf dem Boden liegendes Gold auf, indem er darüber läuft – im Original musste das Aufheben des Goldes dagegen mit einem Mausklick initiiert werden. Eine weitere Änderung dieser Art ist die überarbeitete Beutetruhe, in der die Spieler die gefundenen Gegenstände ihres Charakters lagern. Diese ist nun eine sogenannte „geteilte“ Beutetruhe („shared stash“), welche die Gegenstände aller Charaktere eines Spielers und dessen Accounts beinhaltet und nicht nur für einen Charakter zugänglich ist. Die Größe der Beutetruhe wurde ebenfalls erweitert, so dass nun mehr Gegenstände darin Platz finden als im Original.[3]
Im Gegensatz zum originalen Diablo II ist es in der Neuauflage möglich, seine Spiel-Charaktere plattformübergreifend zu spielen. Das ermöglicht es zum Beispiel, einen auf der Xbox erstellten und gespielten Charakter auf der Playstation weiterzuführen, samt seiner Ausrüstung, des Level Fortschritts und des Fortschritts bei den Quests und der Story. Es ist also „Cross-Progression“ möglich.[4] Crossplay, gemeinsames, zeitgleiches Spielen mehrerer Spieler auf unterschiedlichen Plattformen in ein und derselben Spiele-Session, ist dagegen nicht möglich.[5]
Entwicklung
Diablo II: Resurrected hat bereits im April 2021 eine Alpha-Testphase für den Einzelspieler-Modus durchlaufen, nach welcher Blizzard diverse Änderungen basierend auf dem Community-Feedback umsetzte.[6][7] Im August 2021 erfolgte die offene Mehrspieler-Betaphase. Der Vorverkauf des Spiels ist bereits angelaufen und Blizzard hat angekündigt, den Käufern im Vorverkauf einen Frühzugang zur anstehenden offenen Betaphase zu gewähren.[8][9]
Am 12. Februar 2026 erschien mit dem DLC Reign of the Warlock eine Erweiterung, die die neue Klasse des Hexenmeisters zum Spiel hinzufügt. Zudem wurden Komfortverbesserungen eingefügt und das Spiel als offiziell für das Steam Deck optimiert auszeichnet.[10]
Rezeption
Martin Wogner von Eurogamer sprach eine Empfehlung aus. Das Spielgefühl des Originals wurde transportiert. Dies sei repetitiv, aber weiterhin gut spielbar, da es zeitlose Qualitäten besäße.[16] Felix Schütz von PC Games ging die Neuauflage nicht weit genug. Ihm missfiel, dass veraltete Spielmechaniken und Komfortverbesserungen nicht angegangen wurden, stellte aber weiterhin die starke Sogwirkung des Spiels und die liebevoll überarbeitete 3D-Grafik positiv hervor.[19]
Jörg Langer von GamersGlobal bezeichnete es als die beste Fassung von Diablo 2. Er gab jedoch zu Protokoll, dass sich seine Spielgewohnheiten geändert haben und daher das Spiel nicht mehr in sein Zeitbudget passe.[18] Für Marcel Kleffmann von 4Players sei die Neuauflage gut gelungen, aber mutlos. Sie laufe flüssiger und sehe besser aus. Durch die Unterstützung der Gamecontroller stelle sich ein neues Spielgefühl ein.[15]

