Dibutylzinndichlorid
chemische Verbindung
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Dibutylzinndichlorid ist eine chemische Verbindung des Chlors aus der Gruppe der zinnorganischen Verbindungen.
| Strukturformel | ||||||||||||||||
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| Allgemeines | ||||||||||||||||
| Name | Dibutylzinndichlorid | |||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C8H18Cl2Sn | |||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
wenig flüchtiger, weißer[1] bis gelber Feststoff mit stechendem Geruch[2] | |||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||
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| Eigenschaften | ||||||||||||||||
| Molare Masse | 303,85 g·mol−1 | |||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest[2] | |||||||||||||||
| Dichte |
1,37–1,40 g·cm−3[2] | |||||||||||||||
| Schmelzpunkt | ||||||||||||||||
| Siedepunkt | ||||||||||||||||
| Löslichkeit | ||||||||||||||||
| Brechungsindex |
1,499[1] | |||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||
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| Zulassungsverfahren unter REACH |
besonders besorgniserregend: fortpflanzungsgefährdend (CMR)[4] | |||||||||||||||
| Toxikologische Daten | ||||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). Brechungsindex: Na-D-Linie, 20 °C | ||||||||||||||||
Darstellung
Dibutylzinndichlorid kann durch Reaktion von Tetrabutylzinn mit Zinn(IV)-chlorid gewonnen werden.[5]
Eigenschaften
Dibutylzinndichlorid ist ein brennbarer, wenig flüchtiger, weißer[1] bis gelber Feststoff mit stechendem Geruch, der sehr schwer löslich in Wasser ist und sich in diesem langsam zersetzt.[2] Es hat in Benzol ein Dipolmoment von 4,38 Debye.[6]
Verwendung
Dibutylzinndichlorid wurde in einer Konzentration von 0,3 bis 3 Prozent als Stabilisator für PVC verwendet.[1] Es wird auch als Zusatzstoff in Kautschuk sowie als Katalysator bei der Herstellung von Polyurethanen und Silikonen eingesetzt. So ist es in Isolierungen und Beschichtungen, Lebensmittelverpackungen, T-Shirts, Polyurethan-Handschuhen, Hygienebinden, medizinischen Geräten, Cellophan-Verpackungen und Plüschtieren, PVC-Kunststoffen (Wasserleitungen, Verpackungsmaterial, Textilprodukte), Silikonkautschuk (Dichtungsmittel, Dentalprodukte, Papierbeschichtungen), Polyurethanen (Schaumkunststoffe, Kleb-/Dichtstoffe), Glas (Beschichtungen), Isolierungen in elektronischen Erzeugnissen und Kabeln sowie Entwurmungsmitteln für Geflügel enthalten.[7]
Risikobewertung
Dibutylzinndichlorid wurde am 19. Dezember 2012 in der Liste der besonders besorgniserregenden Stoffe aufgenommen.[4]