Didier Calame
Schweizer Politiker (SVP)
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Didier Calame (* 7. November 1972 in La Chaux-de-Fonds) ist ein Schweizer Politiker (SVP). Der Landwirt ist seit 2023 Mitglied des Schweizer Nationalrates.

Leben
Didier Calame wuchs in der Gemeinde Les Planchettes im Kanton Neuenburg auf. Er ist mit dem ehemaligen Bundesrat Pierre Aubert verwandt. Mit 16 Jahren begann er eine Berufslehre zum Landwirt, beendete diese jedoch nicht.[1] Beruflich ist Calame Biobauer und leitet ein Unternehmen für Kanalsanierung und Entleerung.[2] In der Schweizer Armee hat er den Grad eines Soldaten.
Calame ist verheiratet, Vater von drei Kindern und wohnt in Les Planchettes.[3]
Politik
Calame begann im Alter von 24 Jahren seine politische Karriere ursprünglich in seiner Heimatgemeinde bei der FDP, zunächst als Mitglied der Legislative (1996–1998), später als Gemeinderat (Exekutive, seit 1998), dem er bis heute angehört. Für die Legislaturperiode 2024–2028 wurde er zum Gemeindepräsidenten gewählt[4][5]. Laut eigener Aussage war ihm jedoch die Neuenburger FDP «zu links», weshalb er der SVP beitrat.[1] Für die SVP wurde er 2005 in den Grossen Rat des Kantons Neuenburg gewählt und war dort bis 2020 15 Jahre lang für seine Partei aktiv.[3] Bei den Wahlen 2023 wurde er in den Nationalrat gewählt und gewann den Sitz von Denis de la Reussille (PdA). Er ist dort Teil der Aussenpolitischen Kommission.[6] In seinem Amt sprach er sich unter anderem für eine Lockerung der Vorschriften für Feinstaubemissionen aus.[7] Bei der Debatte des Nationalrats im Dezember bezüglich der Finanzierung der Nachtzugverbindung zwischen Basel und Malmö sprach er sich gegen diese aus. Sein Kommentar «dass 10 Millionen Franken für eine Reise nach Schweden, um dort schöne Blondinen zu sehen, eine Menge Geld für den Steuerzahler sind» wurde mehrfach kritisiert.[8]
Weblinks
- Didier Calame auf der Website der Bundesversammlung
- Website von Didier Calame