Die Blutgräfin (Film)
Film von Ulrike Ottinger (2026)
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Die Blutgräfin ist ein Spielfilm von Ulrike Ottinger aus dem Jahr 2026. Die Horror-Komödie nimmt sich der Legende um die verurteilte Mörderin Elisabeth Báthory (1560–1614) an. Die Hauptrolle als Vampirin übernahm die französische Schauspielerin Isabelle Huppert. Die europäische Koproduktion unter Beteiligung Österreichs, Luxemburgs und Deutschlands wurde im Februar 2026 im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele Berlin (Berlinale) uraufgeführt.
| Film | |
| Titel | Die Blutgräfin |
|---|---|
| Produktionsland | Österreich, Luxemburg, Deutschland |
| Originalsprache | Deutsch, Französisch |
| Erscheinungsjahr | 2026 |
| Länge | 119 Minuten |
| Stab | |
| Regie | Ulrike Ottinger |
| Drehbuch | Ulrike Ottinger, Elfriede Jelinek |
| Produktion | Alexander Dumreicher-Ivanceanu, Bady Minck, Bettina Brokemper |
| Musik | Wolfgang Mitterer |
| Kamera | Martin Gschlacht |
| Schnitt | Pia Dumont |
| Besetzung | |
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Handlung
Wien, in der Gegenwart: Die Blutgräfin Erzsébet Báthory und ihre treue Zofe Hermine versuchen, das Ende ihres Vampirreichs zu verhindern. Dabei begeben sie sich nach Jahrzehnten im Untergrund auf eine wilde Jagd nach dem roten Lebenssaft und einem geheimnisvollen Buch, das droht, alles Böse zu vernichten. Erzsébet heuert dafür ihren melancholischen Neffen Baron Rudi Bubi an, der eigentlich beschlossen hat, als vegetarischer Vampir zu leben. Mit von der Partie ist sein Psychotherapeut Theobald Tandem. Die Gruppe dehnt ihre Suche bis nach Böhmen aus. Gleichzeitig nehmen ein Kriminalbeamter und zwei Vampirologen die Verfolgung auf.[1][2]
Veröffentlichung
Die Weltpremiere von Die Blutgräfin (internationaler Titel: The Blood Countess) erfolgte am 16. Februar 2026[3] im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele Berlin. Dort wurde das Werk in die Sektion Berlinale Special Gala aufgenommen und als „originell-witzigen, von Horror inspirierten Film“ beschrieben.[4] Ottinger interpretiere „den Vampirmythos neu: als opulente Abenteuergeschichte voller morbider Komik“, so das Festival.[2] Der deutsche Kinostart ist für den 26. Oktober 2026 angesetzt.[5]
Rezeption
Filmjournalist Dieter Oßwald schrieb auf dem Arthaus-Portal Programmkino.de: „Ein horrorhumoristischer Tanz der Vampire mit Wiener Blut und Wiener Schmäh“, und lobt die pompösen Schauplätze mit Wow-Effekten.[6]
Weblinks
- Profil im Programm der Berlinale
- Die Blutgräfin bei crew united
- Profil bei filminstitut.at
- Die Blutgräfin bei IMDb
- Die Blutgräfin bei filmportal.de
- Die Blutgräfin in The Movie Database (englisch)