Die Brut der schönen Seele
Film von Rainer Behrend
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Die Brut der schönen Seele ist ein deutscher Fernsehfilm von Rainer Behrend aus dem Jahr 1992 nach dem gleichnamigen Kriminalroman des Schriftstellers Horst Bastian von 1976. Arianne Borbach verkörpert in der Hauptrolle die Kriminalistin Carla Wall. Annett Renneberg ist in der Rolle einer Minderjährigen zu sehen, die sich in einen älteren Mann, gespielt von André Hennicke, verliebt hat.
| Film | |
| Titel | Die Brut der schönen Seele |
|---|---|
| Produktionsland | Deutschland |
| Originalsprache | Deutsch |
| Erscheinungsjahr | 1992 |
| Länge | 90 Minuten |
| Stab | |
| Regie | Rainer Behrend |
| Drehbuch | Rainer Behrend, André Hennicke |
| Musik | Peter Rabenalt |
| Kamera | Wolfram Beyer |
| Schnitt | Karola Mittelstädt |
| Besetzung | |
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Handlung
Die Kriminalistin Carla Wall wird diesmal mit einem obskuren Fall betraut. Die dreizehnjährige Antje Berger soll sexuell missbraucht worden sein. Sie wurde ins Krankenhaus eingeliefert, um DNA-Spuren zu sichern. Antje Berger hat sich allerdings in den gesuchten Mann verliebt und für sie war der Geschlechtsverkehr einvernehmlich, weshalb sie partout dessen Identität Carla Wall gegenüber nicht offenbaren will. Lediglich ein Schulfreund von Antje will das Schweigen brechen, doch bei einer Gegenüberstellung zieht er seine Aussage zurück.
Produktionsnotizen
Für die Produktion Die Brut der schönen Seele zeichnete der Ostdeutsche Rundfunk Brandenburg (ORB) verantwortlich.[1] Die Schauspielerin Annett Renneberg gab in der Kriminalromanverfilmung ihr Kameradebüt.
Kontroverse
Im Jahr 2026 berichtete die Schauspielerin Annett Renneberg in Interviews über belastende Erfahrungen während der Dreharbeiten, die sie im Alter von 13 Jahren absolvierte. Sie erklärte, sie empfinde die damaligen Arbeitsbedingungen aus heutiger Sicht als unangemessen und habe sich am Set „missbraucht gefühlt“.[2]
Zudem schilderte sie, ohne ausreichende Betreuung mit expliziten Szenen konfrontiert worden zu sein, die sie überfordert hätten. Die Erlebnisse habe sie nach eigenen Angaben lange verdrängt und erst Jahre später öffentlich thematisiert.[3][4]
Kritik
Die Kritiker der Fernsehzeitschrift TV Spielfilm zeigten mit dem Daumen zur Seite, vergaben für Spannung zwei, für Anspruch einen von drei möglichen Punkten und urteilten: „Das Thema birgt reichlich Konfliktstoff“.[5]