Die Froschkönigin
Märchen
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Die Froschkönigin (russisch Царевна-лягушка) ist ein Volksmärchen aus Russland (AaTh 402 + 400).[1]
Inhalt
Im Märchen findet der Sohn des Zaren im Gegensatz zu seinen beiden Brüdern keine Frau, sondern muss sich mit einem Frosch verheiraten. Dieser ist jedoch die verzauberte Jungfrau Wasilisa, die an sich den Frauen der Brüder in jeder Beziehung überlegen ist und dies in mehreren Prüfungen beweist und so den Spott der anderen überwindet. Durch einen unbedachten Fehler verliert der Prinz Wasilisa, kann sie jedoch durch seine Tapferkeit entzaubern und zurückgewinnen. Neben Wasilisa spielen im Märchen weitere Gestalten aus der russischen Mythologie mit, wie die Hexe Baba Jaga.
Hintergrund
Zwei sehr ähnliche Varianten dazu stammen von Alexander Nikolajewitsch Afanassjew und sind unter den Titeln Zarewna Frosch in dem Werk Russische Volksmärchen (Wien 1910)[2] sowie Die Froschzarin in Erna Pomeranzewas Russische Volksmärchen (Berlin 1977) zu finden. Letztere Variante entspricht der Nr. 267 aus dem zweiten Band von Afanassjews Russische Volksmärchen (Moskau 1957) und wurde im 19. Jahrhundert von dem Bauern A. Zyrjanov im Kreis Schadrinsk aufgezeichnet. Pomeranzewa merkt an, dass der Märchenstoff bei allen Völkern verbreitet sei, in Russland jedoch verhältnismäßig selten auftrete.[1]
Literatur
- Alexander Nikolajewitsch Afanassjew: Russische Volksmärchen. Ludwig, Wien 1910, S. 118–127.[2]
- Erna Pomeranzewa (Hrsg.): Russische Volksmärchen. Akademie-Verlag, Berlin 1977, 217–221, 553.
Siehe auch
Weblinks
- Märchentext ( vom 21. März 2013 im Internet Archive) bei hekaya.de