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Die Liebesnächte des Herkules

Film von Carlo Ludovico Bragaglia (1960) From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Liebesnächte des Herkules (Originaltitel: Gli amori di Ercole) ist ein italienisch-französischer Abenteuerfilm nach Motiven der Griechischen Mythologie aus dem Jahr 1960. Der unter der Regie von Carlo Ludovico Bragaglia entstandene Streifen wurde von den Kritikern einmütig verrissen und im deutschen Sprachraum am 13. Dezember 1960 erstaufgeführt.

TitelDie Liebesnächte des Herkules
OriginaltitelGli amori di Ercole
ProduktionslandItalien, Frankreich
OriginalspracheEnglisch
Schnelle Fakten Titel, Originaltitel ...
Film
Titel Die Liebesnächte des Herkules
Originaltitel Gli amori di Ercole
Produktionsland Italien, Frankreich
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1960
Länge 100 Minuten
Altersfreigabe
Stab
Regie Carlo Ludovico Bragaglia
Drehbuch Alessandro Continenza
Luciano Doria
Produktion Alberto Manca
Musik Carlo Innocezi
Kamera Enzo Serafin
Schnitt Renato Cinquini
Besetzung
→ Synchronisation →
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Inhalt

König Eurytos lässt das gesamte Dorf, in dem Herkules lebt, zerstören und alle Bewohner töten, während der Held abwesend ist. Lycos rächt dieses Tun aus egoistischen Gründen; der Sohn von Zeus verliebt sich in die neue Herrscherin Deianira. Lycos intrigiert daraufhin noch intensiver: Er setzt zunächst Achilles auf Herkules an; als Achilles erstochen aufgefunden wird, gerät Herkules in Verdacht. Auch muss er sich verschiedener Gefahren erwehren und daher mit Stieren, einer dreiköpfigen Hydra und gegen männer-, aber auch mordlüsterne Amazonen kämpfen. Herkules kann alle Prüfungen überstehen und happy-endet mit Deianira.

Kritik

„Eher erheiternd als zu Tränen rührend: Der Humor, der unfreiwillige, kommt jedenfalls nicht zu kurz.“

– Lexikon des Fantasy-Films[1]
  • „Buntbilderbuch mit weiteren Abenteuern des antiken Sagenhelden“, meint das rororo-Filmlexikon.

„Es handelt sich um einen mythologischen Comic, jeglicher Originalität entbehrend, bescheiden gespielt und inszeniert.“

– Segnalazioni Cinematografiche, vol. 48, 1960.[2]

Bemerkungen

  • Die beiden Hauptdarsteller, Ex-Mr. Universum Mickey Hargitay und Busenwunder Jayne Mansfield, waren damals auch im realen Leben miteinander verheiratet. Mansfield erhielt die Gage von 75.000 US-Dollar für diesen Film.[3]

Synchronisation

Die deutsche Synchronfassung entstand 1960 bei der Ultra-Film in Berlin.[4]

Weitere Informationen Darsteller, Synchronsprecher ...
Darsteller Synchronsprecher Rolle
Mickey Hargitay Arnold Marquis Herkules
Gil Vidal Horst Niendorf Achillos
Jayne Mansfield Beate Hasenau Deianiera
Jayne Mansfield Inge Landgut Königin Hippolyta
Rossella Como Ilse Pagé Eleia
René Dary Helmuth Grube General
Giulio Donnini Heinz Petruo Hohepriester
Arturo Bragaglia Konrad Wagner Iolao
Cesare Fantoni Paul Wagner König Euristo
Tina Gloriani Sigrid Lagemann Königin Hippolyta
Massimo Serato Gert Günther Hoffmann Licos
Lidia Alfonsi Eva Katharina Schultz Megara
Moira Orfei Anneliese Priefert Nemea
Giovanna Galletti Bettina Schön Orakel
Andrea Aureli Otto Czarski Philarete
Andrea Scotti Herbert Stass Termanto
Antonio Gradoli Heinz Palm, Heinz Giese Wächter
N.N. Peter Elsholtz fliehender Bauer
N.N. Gerd Duwner Gefangener
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Einzelnachweise

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