Die Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung
Ministerialbehörde der Freien Hansestadt Bremen
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Die Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung (SBMS) ist das Landesministerium für Bau- und Stadtentwicklungsfragen sowie Mobilität der Freien Hansestadt Bremen. Senatorin ist seit Juli 2023 Özlem Ünsal (SPD). Als Staatsrat steht ihr Ralph Baumheier zur Seite.
| Die Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung | |
|---|---|
| Staatliche Ebene | Freie Hansestadt Bremen |
| Stellung | Oberste Landesbehörde |
| Gründung | 2023 |
| Hauptsitz | Siemens-Hochhaus Contrescarpe 72 28195 Bremen |
| Senatorin | Özlem Ünsal |
| Netzauftritt | bau.bremen.de |
Die drei Fachabteilungen sind für folgende Bereiche zuständig:[1]
- Regional- und Stadtentwicklung, Stadtumbau und Wohnungswesen (mit dem Senatsbaudirektor)
- Stadtplanung und Bauordnung
- Verkehr (Mobilität)
Nachgeordnete Ämter und Betriebe
- Amt für Straßen- und Verkehr[2]
- GeoInformation Bremen
Geschichte
Die Behörde des Senators für das Bauwesen zog Anfang der 1980er Jahre in einen Neubau, der an der Nordseite des Ansgarikirchhofs entstanden war. Dieses Gebäude wurde 1994 umgestaltet und in Lloydhof umbenannt.[3] Nachgeordnete Dienststellen befanden sich zunächst verteilt an mehreren Standorten, zum Beispiel in der Langenstraße (Stadtplanung), am Breitenweg (Amt für Wohnung und Städtebauförderung) und in der Hutfilterstraße (Hochbauamt).[4][5] Das Bauamt Bremen-Nord nutzte ab 1964 das Haus Blumenkamp und zog danach in das Gebäude des Hartmannstifts. Nach dem Freiwerden des sogenannten Siemens-Hochhauses, an der Contrescarpe, in der Bahnhofsvorstadt, einer Zweigniederlassung des Siemens-Konzerns, wurden hier ab dem Jahr 2000 nach und nach mehrere Abteilungen mit rund 250 Mitarbeitern aus dem Baubereich konzentriert. Das Bauamt Bremen-Nord wurde aufgelöst, als Bauordnung Nord in die senatorische Behörde integriert und zog in das neue Stadthaus in der Gerhard-Rohlfs-Straße im Stadtteil Vegesack.
Die Senatsverwaltung für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung wurde nach der Bürgerschaftswahl 2023 neu gegründet.[6] Dabei wurden einige Zuständigkeiten aus dem Ressort Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau von Maike Schaefer aus dem Senat Bovenschulte I übernommen und Zuständigkeiten an die Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft abgegeben. Zuvor hatte es bereits ab 2015 ein Ressort Umwelt, Bau und Verkehr mit Senator Joachim Lohse (Grüne) an der Spitze gegeben.