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Die Wikipedia-Story

Sachbuch von Pavel Richter (2020) From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Wikipedia-Story. Biografie eines Weltwunders ist ein Sachbuch des deutschen Managers und ehemaligen Geschäftsführers von Wikimedia Deutschland, Pavel Richter. Es wurde 2020 im Campus-Verlag veröffentlicht.

Buchcover

Inhalt

Im Sachbuch beschreibt Richter die Entstehung und Entwicklung der Online-Enzyklopädie Wikipedia und bietet einen Einblick in die Organisation, Prinzipien und Regularien des Projekts.[1]

Beschrieben werden die Gründung der Wikipedia am 15. Januar 2001 durch Jimmy Wales, ihre Entwicklung zu einer der meistbesuchten Websites weltweit, die Grundprinzipien wie sachliche Darstellung und wissenschaftliche Belegbarkeit, das System ehrenamtlicher Mitarbeit und die Qualitätskontrolle sowie die Rolle von Wikipedia in der digitalen Transformation der Gesellschaft.

Rezeption

Das Werk wurde von mehreren Medien besprochen, darunter die Frankfurter Allgemeine Zeitung im Dezember 2020[2] und der Mitteldeutsche Rundfunk im März 2021.[3] Der Perlentaucher fasst die Rezension von Thomas Thiel in der FAZ vom 8. Dezember 2020 zusammen: Richter „erklärt dem Kritiker nicht nur das Erfolgskonzept der Wikipedia – globaler Einfluss der AutorInnen ohne die Förderung von Narzissmus – sondern spart auch kritische Töne nicht aus. So liest Thiel hier von Lobbyisteneinfluss, aggressivem Arbeitsklima und zu hohem Männeranteil, vermisst allerdings deutliche Kritik an den ideologischen Kämpfen, die in der Wikipedia ausgetragen werden.“[2] Leonhard Dobusch von Netzpolitik.org bewertete im Dezember 2020 das Sachbuch als „gelungener Blick zurück und ein unterhaltsamer Einstieg in das Wikipedia-Universum“, bemängelte allerdings, dass man „Antworten auf die Zukunftsfragen“ des „Projekts vergebens“ suche.[4] Die Volontärin Anne-Dorette Ziems schrieb im März 2021 für MDR Wissen, dass Die Wikipedia-Story „auch auf die Schwachstellen Wikipedias“ eingehe, jedoch vor allem verdeutliche, „was die Online-Enzyklopädie so erfolgreich gemacht hat.“[3]

Einer Besprechung durch den Medienhistoriker Holger Böning im Jahrbuch für Kommunikationsgeschichte von 2021 zufolge bietet das Buch „eine unterhaltsame und informative Geschichte“ sowie anregende „Gedanken zu verschiedenen Schwächen und Zukunftsproblemen der Wikipedia“ und erläutert „deren Funktionieren kenntnisreich“.[5]

Im März 2022 wurde Pavel Richter von Florian Felix Weyh im Podcast Lange Nacht von Deutschlandfunk Kultur interviewt und sein Buch erwähnt.[6]

Ausgaben

Einzelnachweise

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