Die Wilden Hühner (Film)
Film von Vivian Naefe (2006)
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Die Wilden Hühner ist ein deutscher Kinder- und Jugendfilm aus dem Jahr 2006, nach der aus bis dahin fünf Bänden bestehenden Buchreihe Die Wilden Hühner von Cornelia Funke. Anders als der Titel vermuten lässt, wird zum überwiegenden Teil die Handlung des dritten Bandes Die Wilden Hühner: Fuchsalarm nacherzählt, wobei aus dem ersten Band nur der Moment der Bandengründung übernommen wird. Die Aufnahme Wilmas in die Bande entstammt dem zweiten Band und wurde für den Film passend umgeschrieben. Neben der Kinofassung existiert eine zweiteilige Fernsehversion, die am 3. und 10. April 2011 im ZDF ausgestrahlt wurde.
| Film | |
| Titel | Die Wilden Hühner |
|---|---|
| Produktionsland | Deutschland |
| Originalsprache | Deutsch |
| Erscheinungsjahr | 2006 |
| Länge | 107 Minuten |
| Altersfreigabe | |
| Stab | |
| Regie | Vivian Naefe |
| Drehbuch | Güzin Kar, Uschi Reich |
| Produktion | Uschi Reich, Peter Zenk |
| Musik | Annette Focks |
| Kamera | Peter Döttling |
| Schnitt | Hansjörg Weißbrich |
| Besetzung | |
| |
| Chronologie | |
2007 wurde die Fortsetzung Die Wilden Hühner und die Liebe gedreht, die in Titel und Inhalt dem fünften Teil entspricht. Nur in kurzen Rückblenden wird Bezug auf den vierten Band genommen. Drehorte waren u. a. Köln, Düsseldorf, Xanten und München.[3]
2009 erschien ein dritter Film unter dem Titel Die Wilden Hühner und das Leben. Dieser nimmt zum Teil das Motiv des zweiten Buches (Klassenfahrt) auf, spielt aber mit einer eigenständigen Handlung nach dem fünften Band, um die Chronologie in der Filmreihenfolge zu erhalten. Kurz nach dem Kinostart erschien die Buchfassung der Filmhandlung als sechster Band der Buchreihe. Diese wurde nicht mehr von Cornelia Funke verfasst, sondern von Thomas Schmid.
Funke arbeitet an einem Drehbuch zu einem möglichen vierten Teil der Filmreihe, welcher sich um das Leben der inzwischen erwachsenen "Hühner" dreht.[4]
Handlung
Die „Wilden Hühner“ nennt Sprotte ihre Mädchen-Bande die sie gemeinsam mit ihren Freundinnen Frieda, Trude, Melanie und (später) Wilma führt. Sie liegen ständig im Streit mit den „Pygmäen“ (Fred, Torte, Steve und Willi), einer Jungenbande aus der gleichen Klasse. Die Zeit, die die "Wilden Hühner" zusammen verbringen, nutzen sie nicht selten im Hühnerstall von Sprottes Oma Slättberg, da ihnen ein "richtiges" Bandenquartier fehlt. Als die Bäuerin aber ihre Hühner schlachten möchte, da sie zu alt sind, und zu wenige Eier legen, wollen die Mädchen das Federvieh vor dem Schlachtbeil retten. Schnell merken die Mädchen, dass sie es alleine nicht schaffen werden, und Hilfe benötigen. Und da kommen eigentlich nur ausgerechnet ihre Erzfeinde, die "Pygmäen" in Frage. Auch wenn sie sich am Anfang nicht ausstehen können und sich oft streiten, sind die "Pygmäen" tatsächlich bereit, den "Hühnern" zu helfen – für eine entsprechende Gegenleistung, versteht sich. Gemeinsam gelingt es, die Tiere in Sicherheit zu bringen, dabei entpuppt sich der anfangs nur für die echten Hühner gedachte Unterschlupf zeitgleich auch als ideales Bandenquartier für die Mädchenbande der "Wilden Hühner". Die gemeinsamen Aktionen der gegenseitigen Hilfeleistung schmieden ein ganz neues, ungewohntes Band zwischen den nun gar nicht mehr so verfeindeten Banden.
Auszeichnungen
- Paula Riemann wurde 2006 mit dem Undine Award als beste Debütantin geehrt.
- Der New Faces Award der Zeitschrift BUNTE ehrte 2009 mit einem Sonderpreis die gesamte Filmtrilogie.
- Die Deutsche Film- und Medienbewertung FBW in Wiesbaden verlieh dem Film die Bezeichnung wertvoll.
Weblinks
- Die Wilden Hühner bei IMDb
- Die Wilden Hühner bei filmportal.de
- Offizielle Website zum Film (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2021. Suche im Internet Archive) (deutsch)
- Die Wilden Hühner – Bericht über die Dreharbeiten in Köln bei Wortgestoeber.de ( vom 5. April 2010 im Internet Archive)
- Wissenschaftliche Besprechung auf KinderundJugendmedien.de