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Die digitale Bevormundung

Buch von Joachim Steinhöfel (2024) From Wikipedia, the free encyclopedia

Die digitale Bevormundung (Untertitel Wie Facebook, X (Twitter) und Google uns vorschreiben wollen, was wir denken, schreiben und sogar sagen dürfen) ist ein 2024 erschienenes Sachbuch des Hamburger Rechtsanwalts Joachim Steinhöfel. Das Buch erreichte Platz eins in den Bestsellerlisten von Bild[1] und Spiegel[2] in der Rubrik „Sachbuch“.

Inhalt

Der Schwerpunkt des Buches liegt auf der Darstellung von Prozessen, die der Anwalt selbst geführt hat. Prozessgegner sind vor allem IT-Unternehmen wie Facebook, Google und X (Twitter). Aber auch gegen die deutsche Bundesregierung wurde erfolgreich geklagt. Streitgegenstand sind meist rechtswidrig gelöschte Meinungsäußerungen auf sozialen Plattformen und die Aufhebung von in diesem Zusammenhang verhängten Nutzersperren. Darüber hinaus werden führende deutsche Politiker und Spitzenbeamte für ihre Haltung zur Meinungsfreiheit kritisiert.[3]

Henryk M. Broder schrieb ein Vorwort zum Buch.

Veröffentlichung

Es gab mehrere juristische Versuche aus dem Umfeld von Correctiv, das Erscheinen des Buches zu verhindern. Sonja Schraven reichte Klage wegen der Nennung eines falschen Geburtsortes (Bottrop) ein.[4][5] Ab der fünften Auflage des Buches ist die Angabe geändert.

Ausgabe

  • Die digitale Bevormundung. Wie Facebook, X (Twitter) und Google uns vorschreiben wollen, was wir denken, schreiben und sogar sagen dürfen. FinanzBuch Verlag, München 2024, ISBN 978-3-95972-570-5.

Einzelnachweise

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