Dieckol
chemische Verbindung
From Wikipedia, the free encyclopedia
Dieckol ist ein Polyphenol, das natürlich in Braunalgen vorkommt und diverse biologische Aktivitäten aufweist.
| Strukturformel | ||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Allgemeines | ||||||||||
| Name | Dieckol | |||||||||
| Andere Namen |
4-(4-((6-(3,5-Dihydroxyphenoxy)-4,7,9-trihydroxydibenzo[b,e][1,4]dioxin-2-yl)oxy)-3,5-dihydroxyphenoxy)dibenzo[b,e][1,4]dioxin-1,3,6,8-tetraol | |||||||||
| Summenformel | C36H22O18 | |||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||
| ||||||||||
| Eigenschaften | ||||||||||
| Molare Masse | 742,5 g·mol−1 | |||||||||
| Aggregatzustand |
fest[1] | |||||||||
| Schmelzpunkt | ||||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||
| ||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||
Vorkommen
Dieckol kommt in verschiedenen Arten von Braunalgen vor, beispielsweise in Ecklonia cava, anderen Arten der Gattung Ecklonia und in Arame (Eisenia bicyclis).[3]
Eigenschaften
In verschiedenen Studien zeigte Dieckol unter anderem antibakterielle, antivirale, fungizide, antidiabetische, entzündungshemmende und cytotoxische Effekte.[3] Die antidiabetische Wirkung basiert dabei auf der Hemmung von Glucosidase und Amylase, was beim Verzehr von Kohlenhydraten zu einer langsameren Freisetzung von Glucose führt.[4]