Dieter Schmidt-Volkmar
deutscher Sportfunktionär
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Dieter Schmidt-Volkmar (* 3. Februar 1940)[1] ist ein deutscher Sportfunktionär.
Leben
Schmidt-Volkmar war Basketball-Abteilungsleiter beim USC Freiburg und gehörte gemeinsam mit Klaus Westerhoff und Siegfried Eckert zu den Verantwortlichen, die ab den 1970er Jahren die Entwicklung der USC-Basketballer hin zu einer der größten Basketball-Abteilungen Deutschlands erheblich vorantrieben und dabei nicht zuletzt die Leistungssportkomponente förderten.[2]
Er war mehrere Jahre lang Präsident des Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverbandes und Delegationsleiter der deutschen Mannschaft bei mehreren Universiaden. Beruflich war Schmidt-Volkmar als Leitender Ministerialrat im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg tätig.[3] Von 1991 bis 2009 hatte er das Amt des Vorsitzenden des Basketballverbandes Baden-Württemberg (BBW) inne[4] und wurde anschließend zum BBW-Ehrenpräsidenten ernannt.[5] Bereits ab 1985 gehörte er als Vizepräsident für Öffentlichkeitsarbeit zum BBW-Vorstand.[6] Im Oktober 2001 wurde Schmidt-Volkmar das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.[7]
2007 wurde Schmidt-Volkmar beim Landessportverband Baden-Württemberg ins Präsidentenamt gewählt[8] und trat damit „das höchste Amt im organisierten Sport in Baden-Württemberg“ an.[9] 2010 wurde er wiedergewählt.[10] 2013 bewarb er sich um eine weitere Amtszeit als LSV-Präsident[11] und erhielt im Juli 2013 auf der Mitgliederversammlung in Rust einstimmig die Unterstützung der Delegierten für eine dritte Amtszeit.[12] Im Oktober 2015 gab Schmidt-Volkmar bekannt, auf eine Kandidatur für eine vierte Amtszeit zu verzichten.[13] Somit schied er im Juli 2016 aus dem Amt.[9]