Dietrich Denecke

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Dietrich Denecke (* 9. Juni 1935 in Berlin) ist ein deutscher Geograph. Er zählt zu den führenden Wissenschaftlern im Bereich der Historischen Geographie.

Leben

Dietrich Denecke lebte bis 1945 in Berlin und danach in Schleswig-Holstein. Nach einer Bergmannsausbildung und dem Besuch der Abendschule studierte er Geographie, Germanistik und Vor- und Frühgeschichte an den Universitäten Göttingen, Tübingen und an der Freien Universität Berlin.[1] Während seines Studiums in Tübingen wurde er Mitglied der Verbindung Normannia Tübingen. 1967 promovierte er in Göttingen bei Hans Poser mit einer Arbeit über die Überreste alter Straßen im Gebiet zwischen Solling und Harz. Er war dann über 30 Jahr am Geographischen Institut der Universität Göttingen tätig, seit 1992 als außerplanmäßiger Professor.[1] Dort war er u. a. an der Herausgabe der Reihe Werte der deutschen Heimat beteiligt. 2000 wurde Dietrich Denecke pensioniert.[1]

Seit 2002 ist Denecke Mitglied der Projektgruppe „Montanregion Harz“ der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen, deren Sprecher er 2007 als Nachfolger von Karl Heinrich Kaufhold wurde.

Dietrich Denecke ist Mitglied zahlreicher wissenschaftlicher Institutionen im In- und Ausland, bei denen es sich um interdisziplinär orientierte Gremien vor allem im Übergangsbereich zwischen Geographie, Geschichte und Archäologie handelt. Zu nennen ist u. a. die Kommission für Landeskunde der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig.[1] Über viele Jahre war er im Beirat des Geschichtsvereins für Göttingen und Umgebung aktiv.[2]

Schriften (Auswahl)

als Autor
  • Methodische Untersuchungen zur historisch-geographischen Wegeforschung im Raum zwischen Solling und Harz. Ein Beitrag zur Rekonstruktion der mittelalterlichen Kulturlandschaft. Goltze, Göttingen 1969 (zugl. Dissertation, Universität Göttingen).
  • Göttingen. Materialien zur historischen Stadtgeographie und zur Stadtplanung. Erläuterungen zu Karten, Plänen und Diagrammen. Mit einer Bibliographie. Goltze, Göttingen 1979.
als Herausgeber

Literatur

Einzelnachweise

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