Dimitrios Makris

griechischer Freiheitskämpfer und General der Griechischen Revolution From Wikipedia, the free encyclopedia

Dimitrios Makris (griechisch Δημήτριος Μακρής; * 1772 in Gavala, Ätolien-Akarnanien;[1]1841 ebenda[1] oder Herbst 1841 in Messolongi[2]) war ein griechischer Freiheitskämpfer und General während der Griechischen Revolution.[3] Er spielte eine zentrale Rolle im Aufstand in Westgriechenland,[1] wo er bereits vor dem offiziellen Beginn der Revolution den ersten bedeutenden Angriff anführte.[4]

Porträt von Dimitrios Makris, aufbewahrt im Nationalen Historischen Museum Athen.

Frühes Leben

Familie

Dimitrios Makris wurde 1772 im Dorf Gavala geboren. Sein Vater war Evangelos[5] (Vangelis) Prangelis, ein wohlhabender Grundbesitzer der Region,[1] der an der Orlow-Revolte von 1770 teilgenommen hatte.[3] Aufgrund seiner Körpergröße erhielt er den Beinamen Makris („der Lange“), der später zum Familiennamen wurde.[3] Nach einer anderen Angabe bezieht sich diese Geschichte der Namensgebung jedoch auf Dimitrios selbst.[1]

Wirken als Klepht

Im Alter von fünfzehn oder achtzehn[6] Jahren tötete Dimitrios Makris einen türkischen Agha, der versuchte, das Familiengut zu plündern und zugleich die Religion[7] des Jungen beschimpfte.[1][2] Daraufhin floh er in die Berge[2] und schloss sich 1790 als Klepht[2] der Bande des Armatolen Georgios Sfaltos an.[1] In diesem Gefüge wurde er schnell zum Protopalikari (Haupt-Gefolgsmann) der Schar.[6] Nach dem Tod von Sfaltos durch Ali Pascha[1] im Jahr 1790[7] oder 1806 übernahm Makris die Führung der Gruppe in der Region Gavala.[3]

Flagge der Filiki Eteria

Im Jahr 1818[6] oder 1819 wurde Makris im Kloster Katerinous von Abt Daniel in den Geheimbund Filiki Eteria aufgenommen. Der russische Konsulatssekretär Ioannis Paparrigopoulos, der der Zeremonie beiwohnte, berichtete, Makris sei von der Aufnahme so bewegt gewesen, dass er kaum imstande war, den Eid auszusprechen.[1]

Der Pascha von Nafpaktos, Pechlevan Ibrahim Baba, ernannte ihn im Sommer[7] 1820, als Ali Pascha vom Sultan zum Abtrünnigen erklärt worden war, öffentlich zum Armatolen von Zygo,[1][3][6] als Nachfolger seines 1790[7] verstorbenen Vaters.[8] Dimitrios erhielt damit den Beinamen „Zygou petritis“, also „der Falke (oder Löwe) von Zygos“.[7] Die Klephten von Zygos gehörten zu den ältesten und beständigsten bewaffneten Gemeinschaften Westgriechenlands und nutzten Teile ihrer Beute zur Unterstützung von Kirchen, Klöstern und für Bauwerke wie Straßen, Brücken und Aquädukte. Dimitrios Makris führte diese Tradition fort.[6]

Ali Pascha selbst versuchte mehrfach, Makris gefangen zu nehmen oder zu bestechen, was jedoch erfolglos blieb.[1] Außerdem beauftragte er auch zwei albanische Attentäter, die ihn jedoch nur am Arm verletzen konnten.[7] Dimitrios betrachtete ihn stets als Feind.[5] Dies unterschied ihn von vielen Kapetanen der Region, da die meisten zumindest einmal im Dienste Ali Paschas standen.[2]

Kurz vor Ausbruch der Griechischen Revolution nahm er an der Versammlung auf Lefkada mit weiteren Anführern aus Rumelien, dem peloponnesischen Vertreter Ilias Mavromichalis und dem Abgesandten der Inselbewohner, Georgios Tombazis teil.[3]

Beteiligung an der Griechischen Revolution

Erste militärische Aktionen (1821)

Für den auf Lefkada beschlossenen Beginn der Revolution am 25. März 1821 benötigte Dimitrios Makris Geld und Waffen. Die Lösung bot ihm Anastasios[9] Palamas, der ihn in einer geheimen Begegnung am 4. März darüber informierte, dass die Türken am folgenden Tag die Steuerabgabe von Missolonghi nach Nafpaktos mit Maultieren transportieren würden.[7]

Am 5. März 1821 führte Makris mit 28[6] Klephten einen Angriff auf ein osmanisches Militärkommando durch, das eine Geldsendung der jährlichen Steuereinnahmen (Haraç)[6] Westgriechenlands, von Messolongi nach Nafpaktos und schließlich nach Konstantinopel eskortieren sollte. Der Überfall ereignete sich bei Skala Mavromati nahe dem Dorf Perithori am Fluss Evinos. Makris nutzte den Engpass zwischen dem Berg Varasova und dem Fluss, um den Transport zu überfallen. Die gesamte osmanische Eskorte wurde vernichtet, nur ein Kurier entkam und informierte die Behörden in Messolongi über den Angriff.[4] Auch der osmanische Steuereintreiber der Region wurde in Skala von Nafpaktos getötet.[3] Das erbeutete Geld wurde verteilt, und die Getreuen, beladen mit Groschen, kehrten in ihre Heimatregionen zurück, um dort Männer anzuwerben, mit dem Befehl, sich im unteren Zygos zu versammeln. Allmählich wuchs Makris’ Truppe auf 700 Mann an.[7]

Infolge des Überfalls verließen viele Türken aus Angst vor weiteren Angriffen die Stadt Messolongi. Am 20. Mai 1821 zog Makris gemeinsam mit Athanasios Razi-Kotsikas[3] und 700[2] Mann in Messolongi ein und hisste die griechische Flagge.[4] Die verbliebenen Osmanen wurden gefangen genommen und eingesperrt.[9] Die erbeuteten Gelder übergab Makris der Kriegskasse von Messolongi und warb damit auch neue Männer an.[1][6] Einen Tag später nahm er zusammen mit Georgios Karaiskakis Aetoliko ein, besiegte dort ein Kontingent albanischer Truppen und gestattete den osmanischen Bewohnern, die ihre Waffen niedergelegt hatten, die Übersiedlung nach Vrachori (dem heutigen Agrinio).[1][10] Durch die anschließende Plünderung der Stadt Vrachori erlangte Makris beträchtlichen Reichtum.[11] Die Belagerung von Vrachori und anschließend von Zapanti dauerte zwei Monate. Nach seiner Rückkehr nach Missolonghi am 28. Juli 1821 wurde die folgende Erklärung unterzeichnet: „Durch diesen Vertrag wird bekannt gemacht, dass wir alle, die wir uns im oberen und unteren Zygos sowie in Missolonghi und Aetoliko befinden, einstimmig beschlossen haben, und wir setzen zum Kapetan unseres Vilayets den Kapetan Dimitris Makris ein, damit er mit hundert Gefährten bei sich jederzeit bereit sei zum Schutz unseres Gebiets.“[7]

Er entsandte Klephten zur Unterstützung von Odysseas Androutsos in der Schlacht von Gravia und leistete zugleich Unterstützung gegen die feindlichen Kräfte aus Epirus bei der Belagerung von Patras.[6]

Er spielte eine entscheidende Rolle bei der Mobilisierung der Bevölkerung Westgriechenlands und trug wesentlich dazu bei, seine Landsleute zum Aufstand zu bewegen.[3]

Belagerungen und Bürgerkriege (1822–1824)

Im November 1822 nahm er an der Belagerung von Arta teil und schloss sich anschließend Alexandros Mavrokordatos im Feldzug durch Westgriechenland an. Nach der Niederlage in der Schlacht von Peta beteiligte er sich an der Verteidigung von Messolongi gegen die Streitkräfte von Omer Vrioni. Der griechische Jäger des türkischen Paschas, Ioannis Marinos (oder der Schreiber Ioannis Gounaris)[7], warnte den Schreiber von Makris, dass die Türken an Weihnachten 1822 einen Angriff planten.[1]

Im Jahr 1823 verlieh ihm die provisorische Regierung den Rang eines Generals.[3][1] Während der nachfolgenden Bürgerkriege hielt er sich weitgehend neutral, gewährte Nikitaras jedoch Zuflucht, als dieser vor Regierungstruppen nach Messolongi floh.[1] Auch anderen von der Regierung verfolgten Anführern wie Andreas Zaimis und Andreas Londos gewährte er in Aetoliko und Messolongi Asyl.[6]

Im April 1824 wurde Makris auf Vorschlag Mavrokordatos’ Mitglied des Gerichts, das Karaiskakis wegen Hochverrats verurteilte. In der zweiten Belagerung von Messolongi durch Ibrahim Pascha und Reşid Mehmed Kioutachis gehörte Makris zu den führenden Organisatoren der Verteidigung.[1] Während dieser Zeit heiratete er Efpraxia, die Tochter des Proestos Stamos Razi-Kotsikas, mit der er drei Söhne und eine Tochter hatte: Nikolaos, Stamos, Giorgos und Vasiliki.[2][1] Für die Trauung war Josef von Rogoi verantwortlich.[6]

1824 verteidigte er Lidoriki gegen Omer Pascha und Dervish Pascha unter dem Kommando von Alexandros Mavrokordatos.[12] Im Sommer desselben Jahres gehörte er zusammen mit Georgakis Tsongas, Stournaris und Rangos zu der von Mavrokordatos organisierten Armee, die Arta angreifen sollte; zu größeren Gefechten kam es jedoch nicht, und die Griechen überschritten den Makrynoros nicht.[12]

Der Exodus von Mesolongi und die Schlacht von Arachova (1826)

Der Exodus von Messolongi; Gemälde von Theodoros Vryzakis

Während der letzten Phase der Belagerung von Messolongi wurde Makris von der provisorischen Regierung Westgriechenlands zusammen mit Notis Botsaris und Dimitrios Tsemelis beauftragt, den eingeschlossenen Verteidigern zu Hilfe zu eilen. Die drei Kommandeure trafen am 12. April 1826 in Messolongi ein, wo sie von der Bevölkerung feierlich empfangen wurden und offiziell den Beschluss der Regierung zur Unterstützung der Stadt überbrachten.[13]

Er war nicht nur militärischer Anführer (Oplarchigos), sondern auch Kapetan von Messolongi, also oberster ziviler und militärischer Führer der Region. Seine Autorität in Messolongi war so groß, dass keine Anordnungen ohne seine Zustimmung veröffentlicht wurden. Mithin drängte er sich ins Machtgefüge der Stadt noch vor Alexandros Mavrokordatos. Er beteiligte sich an der Befestigung der Stadt, wählte einen besonders gefährlichen Abschnitt der Verteidigung, errichtete dort seine Bastion, die „Dapia tou Makrí“ (Bastion des Makris) genannt wurde, und verteidigte sie bis zur Nacht der Exodos.[6]

Während des geplanten Exodus der Stadt übernahm er die Führung des linken[4] Flügels der drei Phalangen und leitete die Abteilung,[1] die Frauen und Kinder in Sicherheit bringen sollte.[14]

Als sich die Überlebenden der drei Phalangen am Berg Zygo sammelten, war Makris der Einzige, der noch seine volle Bewaffnung und seinen Mantel trug.[1] Beim Versuch, sich mit den Kräften von Karaiskakis zu vereinigen, geriet seine Gruppe am Fuß des Zygo-Gebirges in einen Hinterhalt albanischer Einheiten. Die osmanische Reiterei fügte den Flüchtenden schwere Verluste zu; von etwa 7000 Personen überlebten lediglich 1000 bis 2000 den Marsch, bis sie nach rund 50 Kilometern das Lager von Karaiskakis erreichten.[14]

1826 nahm Makris an der Schlacht von Arachova im Osten Mittelgriechenlands teil.[1]

Rückzug aus dem Krieg (1827)

Als Georgios Karaiskakis zum Oberbefehlshaber von Mittelgriechenland ernannt wurde, schloss sich Makris ihm mit seiner Schar an.[7] Nach dem Tod von Karaiskakis am 23. April 1827 und den darauf folgenden Kapitulationen lehnte Makris jegliche Verhandlungen mit den Osmanen ab und zog sich in sein Armatoliki in seiner Heimat zurück.[3][1]

Nach der Griechischen Revolution

Unter Kapodistrias

Während der Regierung von Ioannis Kapodistrias blieb Makris freiwillig im Hintergrund und übernahm kein öffentliches Amt, obwohl er dem Gouverneur seine Dienste anbot und an der Kampagne des britischen Generals Richard Church in Westgriechenland teilnahm. Er war außerdem Delegierter von Zygo auf der Nationalversammlung von 1831.[3][5][1] Anschließend kehrte er nach Messolongi zurück, baute dort sein Haus und widmete sich der Landwirtschaft.[6] Er verließ nur selten seine Heimatregion und konzentrierte sich hauptsächlich auf die Wahrung seines Armatoliki und der umliegenden Gebiete.[9]

Unter König Otto

Unter König Otto wurde Makris zum Offizier der Königlichen Phalanx ernannt, erhielt jedoch keinen Posten in der regulären Armee (einer anderen Angabe nach wurde er zum Oberst in der Armee ernannt)[15] und lehnte die ihm angebotene Ehrenstellung als königlicher Adjutant ab.[1][3] Er lehnte diese Stellung ab mit: „Majestät, ich weiß nicht, meinen Rücken zu beugen.“.[6] Makris gehörte zu jener Generation der alten Armatolen, die sich in der neuen Realität des unabhängigen griechischen Staates nicht zurechtfanden.[2] Stark von lokalem Patriotismus geprägt, zog er es vor, in seiner Heimat zu bleiben, wo er sich bis zu seinem Tod der Landwirtschaft, Viehzucht und der lokalen Politik widmete.[1]

1836 oder 1837 wurde er mit dem Goldenen Kreuz des Erlöserordens ausgezeichnet.[16]

Dimitrios Makris starb 1841 in seinem Geburtsort Gavala oder bei Zygos[6] in Ätolien.[3][5] Einer anderen Angabe nach starb er am 27. August[7] oder im Herbst 1841 verarmt in Messolongi.[2]

Der Historiker Agapitos S. Agapitos vermerkte hingegen, Makris sei ein Jahr vor der Verfassungsänderung unter König Otto infolge der Revolution des 3. September 1843 gestorben, was auf ein Todesjahr 1842 schließen lässt.[17] Diese Angabe steht jedoch im Widerspruch zu den Nachrufen der Zeitung Aion, die seinen Tod im Herbst 1841 datieren.[2]

Er wurde in Messolongi neben den Gefallenen der Exodos bestattet.[6]

Rezeption und Andenken

Kontroverse um George Finlays Darstellung

Der britische Historiker George Finlay schilderte Makris in seiner History of the Greek Revolution (1861) als Anführer, der gegenüber der Regierung betrügerisch gehandelt habe. Finlay schrieb: „Der Kommissar wollte die Männer des Makris zählen, da er wusste, dass Makris die Zahl seiner Soldaten zehnfach übertrieb und entsprechend von der Regierung Geld erhielt. Die Soldaten des Makris, erklärten auf Anstiftung ihres Anführers, dass das Zählen der Bewaffneten eine willkürliche und despotische Handlung sei, und erklärten den Reformkommissar zum Feind der konstitutionellen Freiheit. Sie prügelten ihn so, dass er mehrere Wochen ans Bett gefesselt blieb.“[2]

Diese Darstellung wurde 2015 vom Journalisten Stefanos Kassimatis in der Zeitung Kathimerini aufgegriffen, was eine öffentliche Erwiderung des Schriftstellers Petros St. Makris-Staikos, eines Urenkels des Generals, hervorrief. Makris-Staikos bezeichnete Finlays Bericht als unbegründet und betonte, dass Finlay Griechenland bereits 1823 verlassen und die meisten seiner Angaben aus zweiter Hand übernommen habe. Er verwies auf den Zeitzeugen Nikolaos Kasomoulis, der in seinen Militärischen Erinnerungen (Enthymimata Stratiotika) (Bd. 2, S. 135) Makris ausdrücklich als pflichtbewussten und ehrlichen Kommandanten nennt, der 450 Mann führte und korrekt abrechnete.[2]

Makris-Staikos hob hervor, dass sein Vorfahr weder Reichtum noch Ämter gesucht, sogar die angebotene Stellung als Adjutant König Ottos abgelehnt und in bescheidenen Verhältnissen gestorben sei. Finlays Schilderung, und ihre unkritische Wiederholung, verzerrten demnach das Bild eines Mannes, der in der griechischen Erinnerung als Symbol für Integrität und moralische Standhaftigkeit gilt.[2]

Würdigung und Gedenken

Spyridon Trikoupis lobte Makris’ distanzierte Haltung im Umgang mit den Türken.[1]

Agapitos S. Agapitos beschrieb: „Nur seine Waffe und die Freiheit waren seine Freunde, und nur die Berge sein väterliches Haus.“[17]

Die Zeitung Aion widmete ihm folgenden Nachruf: „Er hinterließ eine zahlreiche, unversorgte Familie ohne jegliche Einkünfte. Lasst uns niemals dulden, dass die Kinder eines Mannes, der für uns weder Geld noch Leben gespart hat, in Hunger und Unwissenheit leben müssen. Möge die Regierung ein wohlwollendes Auge auf diese Familie richten und sie nicht in Elend zurücklassen.“[2]

Der Historiker Ioannis Filimon beschrieb ihn: „Uraltertümlich, von größter Einfachheit und Lauterkeit, nachdenklich und wortkarg, trug er stets ein unveränderlich unschuldiges Herz und eine unerschütterliche Tapferkeit, mit denen ihn die Natur gesegnet hatte.“[1]

Der Poet Triantafyllos Spondis widmete Dimitrios Makris folgendes Gedicht:[1]

„Türkische Leiber breitetest du aus auf deinem feurigen Weg, in den Zeiten unserer Knechtschaft sätest du, dein Gewehr Liaros, überall den Schrecken.“

Triantafyllos Spondis

Sein silbernes Gewehr Liaros ist im Rathaus von Messolongi ausgestellt.[1] Seine Urenkeln Georgios und Dimitrios Makris spendeten dieses Gewehr der Öffentlichkeit.[18] Weiterhin beherbergt das Rathaus auch sein Yatagan, das Dimitrios Makris als Erbstück des 1732 verstorbenen Armatolen-Kapetan Tsoutsos besaß.[18]

Anlässlich des hundertjährigen Jubiläums des Exodus aus Messolongi wurde 1926 im Garten der Helden in Messolongi eine Marmorbüste von Makris errichtet und am 23. April des Jahres feierlich enthüllt.[19]

Zur Erinnerung an die Schlacht von Skala Mavromati errichtete der Verein für Historische Studien Mittelgriechenlands 1977 ein Denkmal.[4]

In der Griechischen Nationalbibliothek befindet sich ein Archiv mit an Makris gerichteten Briefen sowie Registern, Listen, Tabellen und Berichten, die ihn betreffen, überwiegend aus der Zeit der Belagerung von Messolongi. Das Archiv umfasst den Zeitraum von 1820 bis 1833.[20][21]

Im Jahr 2018 übergab seine Urenkelin Elli Dimitriou-Makri der Stadt Messolongi die originalen Waffen ihres Vorfahren. Sie werden heute in der dortigen Pinakothek ausgestellt, in der sich bereits zuvor persönliche Gegenstände von Makris befanden.[22]

Die von ihm in Messolongi errichtete Bastion „Dapia tou Makrí“ trägt diesen Namen bis heute.[6]

Commons: Dimitrios Makris – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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