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Dinosaur Jr.

US-amerikanische Band From Wikipedia, the free encyclopedia

Dinosaur Jr. ist eine US-amerikanische Rockband, die 1984 von J Mascis (bürgerlicher Name: Joseph Donald Mascis Jr.) und Lou Barlow unter dem Namen Dinosaur in Amherst (Massachusetts) gegründet wurde und 1987 den heutigen Namen annahm. Der Sound der stilbildenden Band ist stark von Punk, Heavy Metal und Noise-Rock, aber auch von eingängigen Melodien geprägt.

Schnelle Fakten Allgemeine Informationen, Herkunft ...
Dinosaur Jr.
„Where the Action Is“, Stockholm, Schweden, 2008

„Where the Action Is“, Stockholm, Schweden, 2008

Allgemeine Informationen
Herkunft Amherst, Vereinigte Staaten
Genre(s) Alternative Rock, Noise-Rock, Indie-Rock
Aktive Jahre 1984–1998; ab 2005
Auflösung
Website dinosaurjr.com
Aktuelle Besetzung
J Mascis
Lou Barlow (1984–1989, ab 2005)
Murph (1984–1993, ab 2005)
Ehemalige Mitglieder
Bass
Mike Johnson (1989–1998)
Schlagzeug
George Berz
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Bandgeschichte

Im Jahr 1985 veröffentlichte die Band ihr Debütalbum mit dem Titel Dinosaur bei Homestead Records. Durch den Erfolg des Albums wurde die gleichnamige Hippieband Dinosaurs (mit Grateful-Dead-Texter Robert Hunter) auf sie aufmerksam und zwang sie zu einer Namensänderung. In Anspielung auf das Alter der Hippies fügte Mascis das Kürzel „Jr.“ hinzu.

Für die nächsten beiden Platten wechselte die Band zum kalifornischen Label SST. Von der Fachpresse hochgelobt wurde 1987 das zweite Album der Band You're Living All Over Me. Bei den Aufnahmen zu Bug im Jahre 1988 kam es zu Streitigkeiten zwischen Barlow und Mascis, woraufhin Barlow die Band verlassen musste und sich vollkommen auf sein bisheriges Nebenprojekt Sebadoh konzentrierte.

Ab 1991 erschienen die Dinosaur-Jr.-Alben bei Blanco y Negro und Sire, zwei Sublabels der Warner Music Group. Sie entstanden unter der Regie des unangefochtenen Bandchefs Mascis, der 1993 auch Drummer Murph feuerte. Danach spielte er mit ständig wechselnden Musikern wie Mike Watt, Mike Johnson oder Kurt Fedora zusammen. 1994 steuerte Dinosaur Jr. einen Titel zum Kiss-Tributealbum Kiss My Ass bei.[1] 1998 löste Mascis die Band auf und war fortan als J Mascis + The Fog auf Solopfaden unterwegs. Allerdings war er schon zu Zeiten von Dinosaur Jr. das einzige ständige Mitglied der Band gewesen. Nebenbei produzierte J Mascis auch andere Bands wie Buffalo Tom und Sonic Youth.

Dinosaur Jr. waren kommerziell nie wirklich erfolgreich, besaßen in Independent-Kreisen aber Kultstatus. Hits der Band waren u. a. eine Coverversion von Just Like Heaven von The Cure, Freak Scene vom Album Bug und Feel the Pain vom Album Without a Sound. Zu letzterem existiert auch ein Musikvideo von Spike Jonze, in dem die Band mitten in New York Golf spielt.

Im Frühjahr 2005 bestätigte die Band eine Wiedervereinigung in der Originalbesetzung. J Mascis, Lou Barlow und Murph spielten im Sommer 2005 bei einigen Festivals in England, Deutschland, Spanien und Japan. 2007 erschien das Comeback-Album Beyond, das erste seit 1988, das in der Originalbesetzung aufgenommen wurde. Im Frühsommer 2009 folgte dann Farm, 2012 I Bet on Sky, 2016 Give a Glimpse of What Yer Not, 2021 Sweep It into Space und 2026 There Near.

Diskografie

Studioalben

Weitere Informationen Jahr, Titel Musiklabel ...
Jahr Titel
Musiklabel
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[2]
(Jahr, Titel, Musiklabel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmer­kungen
 DE  AT  CH  UK  US
1985 Dinosaur
Homestead Records / Merge Records
Erstveröffentlichung: 1985
1987 You’re Living All Over Me
SST / Merge Records
Erstveröffentlichung: 14. Dezember 1987
1988 Bug
SST / Merge Records
Erstveröffentlichung: 31. Oktober 1988
1991 Green Mind
Blanco y Negro / Sire / Rhino
UK36
(2 Wo.)UK
US168
(6 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 19. Februar 1991
1993 Where You Been
Blanco y Negro / Sire / Rhino
DE69
(7 Wo.)DE
UK10
(3 Wo.)UK
US50
(15 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 9. Februar 1993
1994 Without a Sound
Blanco y Negro / Sire
UK24
(2 Wo.)UK
US44
(8 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 23. August 1994
1997 Hand It Over
Blanco y Negro / Sire
UK82
(1 Wo.)UK
US188
(1 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 25. März 1997
2007 Beyond
Fat Possum Records
DE49
(2 Wo.)DE
UK52
(1 Wo.)UK
US69
(3 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 1. Mai 2007
2009 Farm
Jagjaguwar
DE77
(1 Wo.)DE
UK80
(1 Wo.)UK
US29
(4 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 23. Juni 2009
2012 I Bet on Sky
Jagjaguwar
DE39
(1 Wo.)DE
AT49
(1 Wo.)AT
CH82
(1 Wo.)CH
UK73
(1 Wo.)UK
US51
(2 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 18. September 2012
2016 Give a Glimpse of What Yer Not
Jagjaguwar
DE18
(2 Wo.)DE
AT35
(1 Wo.)AT
CH31
(1 Wo.)CH
UK23
(1 Wo.)UK
US72
(1 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 5. August 2016
2021 Sweep It into Space
Jagjaguwar
DE9
(2 Wo.)DE
AT35
(1 Wo.)AT
CH34
(1 Wo.)CH
UK29
(1 Wo.)UK
US115
(1 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 23. April 2021
2026 There Near
Jagjaguwar
DE15
( Wo.)Template:Charttabelle/Wartung/vorläufig/2026DE
Erstveröffentlichung: 28. August 2026
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Livealben

  • 2012: Bug: Live at the 9:30 Club, Washington, DC, June 2011 (Outer Battery Records)
  • 2012: Chocomel Daze (Merge Records)
  • 2021: Emptiness at the Sinclair (Jagjaguwar)
  • 2024: The Black Session (Cherry Red Records)
  • 2025: Guess I'll Crawl (Live In Santa Monica) (Cherry Red Records)

Kompilationen

  • 1991: Fossils (SST)
  • 1991: Whatever’s Cool with Me (Sire)
  • 1999: BBC: In Session (Strange Fruit)
  • 2001: Ear-Bleeding Country: The Best of Dinosaur Jr. (Rhino)

Singles (Auswahl)

Weitere Informationen Jahr, Titel Album ...
Jahr Titel
Album
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartsChartplatzierungen[2]
(Jahr, Titel, Album, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmer­kungen
 UK
1989 Just Like Heaven
Fossils
UK78
(3 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 1989
Original: The Cure
1991 The Wagon
Green Mind
UK49
(2 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 1991
1992 Get Me
Where You Been
UK44
(1 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 1992
1993 Start Choppin
Where You Been
UK20
(3 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 1993
Out There
Where You Been
UK44
(2 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 1993
1994 Feel the Pain
Without a Sound
UK25
(3 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 1994
1995 I Don’t Think So
Without a Sound
UK67
(2 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 1995
1997 Take a Run at the Sun
Hand It Over (Deluxe Edition)
UK53
(2 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 1997
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Film

  • Freakscene – The Story of Dinosaur Jr. Dokumentarfilm, Deutschland 2020, 82 Min., Regie: Philipp Reichenheim[3][4]

Quellen

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