Dirk Diricks

Deutscher Kupferstecher des 17. Jahrhunderts From Wikipedia, the free encyclopedia

Dirk Diricks (geboren 1613 in Hamburg; gestorben am 11. Mai 1653 ebenda) war ein deutscher Kupferstecher.

Leben und Wirken

Dirk Diricks war der Sohn des Kupferstechers Jan (Johan Hans) Diricks von Campen. Der Vater übersiedelte kurz nach der Geburt des Sohnes nach Kopenhagen. Diricks erhielt dort von seinem Vater Unterricht und soll dort „Jagdbilder u[nd] Bildnisse gestochen haben“. Er kehrte in den 1630er Jahren nach Hamburg zurück und heiratete im Jahr 1635 Adelheid (geborene Wolters). Aus der Verbindung gingen zwei Söhne und zwei Töchter hervor. Am 17. Mai 1653 wurde er in der Hamburger Petrikirche bestattet. In der Leichenpredigt zu seinem Tod wurden sein Leben und seine Werke gewürdigt, sie seien sowohl in Italien als auch in Holland bekannt gewesen.

Die Werke sind qualitativ unterschiedlich, teilweise als mittelmäßig im Vergleich mit Zeitgenossen wie A. Haelweg, bewertet worden. Die Monogramme auf seinen Werken zeigen oftmals den vollen Namen, einige mit dem Zusatz „Hamb.“, aber auch Kürzel wie „D. D. f.“ oder „D. D. H. f.“[1] Manche Bildnisse waren auch mit „Dirk Diricksen Hamb. sculp.“ signiert.[2]

Bekannte Arbeiten

Literatur

Commons: Dirk Diricks – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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