Dirk van Gunsteren

deutscher literarischer Übersetzer From Wikipedia, the free encyclopedia

Dirk van Gunsteren (geboren 22. Februar 1953 in Düsseldorf) ist ein deutscher literarischer Übersetzer aus dem Englischen und Niederländischen und freiberuflicher Redakteur.[1]

Dirk van Gunsteren im Literaturhaus München bei der Verleihung des Übersetzerpreises 2018

Biografie

Van Gunsteren wurde als Sohn des niederländischen Reeders und Konsuls Harry van Gunsteren und dessen deutscher Ehefrau Ursula, geb. Schmidt-Prange, in Düsseldorf geboren, wuchs jedoch in Duisburg-Ruhrort auf.[2][3][4] Von 1969 bis 1973 war er in verschiedenen Gruppen politisch aktiv und arbeitete von 1975 bis 1976 in einem Zentrum für Gruppentherapie in Oberbayern. Zwischen 1973 und 1979 folgten vier sechsmonatige Aufenthalte in Indien. 1976 zog van Gunsteren nach München und arbeitete dort als Taxifahrer und seit 1980 als Mitarbeiter der Zeitschrift ZERO.[2] 1981 begann er ein Studium der Amerikanistik an der Ludwig-Maximilians-Universität München; seit 1984 ist er als Übersetzer insbesondere aus dem Englischen tätig. Van Gunsteren lebt in München (Stand 2025).[5]

Van Gunsteren erhielt 2007 den mit 15.000 € dotierten Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Preis für seine Übersetzung angelsächsischer Literatur.[6]

Im Jahr 2021 waren sein Kollege Nikolaus Stingl und Dirk van Gunsteren für ihre Übersetzung von John Dos Passos’ „USA-Trilogie. Der 42. Breitengrad / 1919 / Das große Geld“ für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert.[7]

Auszeichnungen

Auswahl übersetzter Autoren

Einzelnachweise

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