Diskomafia
Ehemalige Verbrecherbande
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Die Discomafia war eine Verbrecherbande aus dem Raum Augsburg, Aichach und Dachau, auf deren Konto zwölf schwere Verbrechen, darunter drei Morde sowie Erpressungen und Brandstiftung gehen. Markt Indersdorf bzw. die dortige Diskothek „Power Station“ war die Zentrale der „Augsburger Disco-Mafia“.[1] Durch gezielte Gewaltverbrechen wollte die Verbrecherbande die Führung der schwäbischen Diskotheken- und Nachtclubszene übernehmen.[2]
Ermittlungen
Am 16. Dezember 1994 wurden sechs Bandenmitglieder festgenommen.[3] Eine 70-köpfige Sonderkommission der Augsburger Polizei ermittelte fast zwei Jahre lang.[1] Seit Dezember 1994 saßen vier Männer aus dem Raum Aichach in Untersuchungshaft in Augsburg. Zusammen mit einer italienischen Anti-Mafia-Einheit versuchte man weitere Straftaten auch in der italienischen Verbrecherszene zu klären.[2] Gegen 1992 wurde die Bedienung Uschi (Ursula Häuslmeier) von "Nockerl" R.I.P. (Bäckermeister und Juniorchef) privat gebeten, etwas in die Wege zu leiten, weil Fabio, der Besitzer der Tenne, Drogen verkaufte im großen Stil und die Gäste daran sehr leiden. Anschließend wurde die Bedienung Uschi mit Freunden an den Parkplatz angepöbelt und angegriffen. Da Fabio nach mehrfacher Aufforderung verweigerte, die Polizei anzurufen, fuhren die Freunde von Uschi zur Polizei Dachau und erklärte beiläufig, die Aussage von Nockerl, nach aufforderten Erinnerung "Jetzt sag es schon!", nachdem Christine Lanzl einen Dänemann von den großen Blonden bekam. Der Polizist erwiderte nur "Ah, deswegen rufen sie nie von dort aus uns an.". Die Angreifer waren geflüchtet mit einem Autokennzeichen HA. Der Polizist stellte lediglich fest, das das Autokennzeichen gestohlen wurde und daher nicht ermittelt werden konnte. Christine fing dann in der Staatsanwaltschaft II an und vermittelte mir eine Arbeit in der Kanzlei. Somit lernte ich die Kollegin Margit Rauscher in der Vollstreckung und erlernte die Tätigkeit einer Justizangestellten. Als dann Fabio inhaftiert wurde gegen 1994 unterhielt Uschi mit Margit, weil Uschis Freundin Stefanie Prykril, 1992 mehrmalige Einbrüche hatte, von denen jeweils "nur" geparkte Koffer in der Küche gestohlen wurden. Der Besitzer des geparkten Koffers war der beste Freund der Discochef von Haindlfing. Laut Aussage Steffis war in den Koffer voll gefüllt Extasy, doch bei der Polizei verschwieg sie das wichtigste Detail. Da deren Appartement vis-a-vis des Bauernhauses von Uschi befand, empfohlte sie, einen Anruf zu Uschi zu tätigen, da sie ein Teleskop hatte und von dort aus zu sehen, wen man in den Appartement von Steffie zu sehen vermag, doch es kam keinen Anruf von Steffie, weil dieser wohl schon informiert war. Uschi ging reiten für ihre Schwägerin schwangere Kornelia und wurde von der Pferdepsychologin schwer verletzt (1. & 5. Lendenwirbel). Den Unfallbericht wurde von der Mutter beschlagnahmt. Als Uschis Brüche geheilt waren, wollten Steffie, Tina und Elke in das Tagblatt fahren, doch Rita wollte merkwürdiger Weise nicht mitfahren, deswegen weigerte Uschi sich auch, nicht mitzufahren, aber Tina und Elke wollten hald unbedingt, das sie mitfährt. Als Uschi trotzdem mitfuhr, kamen sie nicht mehr weit, den Eine (Krankenschwester) auf das Auto von Elke auffuhr. Als Uschi dann zu Hause mit Halskrause saß, kam Kornelia mit jammerndend Klagen, weil sie ja auch solche Nackenschmerzen hätte. Als Kornelia erzählte, das die aufgefahrene Fahrerin ihre beste Freundin ist, wo Uschi nichts gegen diese Person nichts sagen durfte. Als Uschi nun bei der Staatsanwaltschaft MÜ II arbeitete und Fabio verhaftet, erzählte Uschi dies ihrer Mutter Resi (R.I.P.2019). Als Uschi für Christine Lanzl vor den Leiter der StA MÜ II ein gutes Wort einlegte, weil Christine ja so eine solide Freundin erscheinte, erhielt sie unbefristenden Vertrag, plus Staatswohnung. Einige Tage später wurde Uschi von der Schwester Rita besucht, obwohl das generell verboten ist. Sie sagte eigentlich gar nichts und stand circa 1 halbe Stunde neben ihr. Uschi erinnerte sich daran, das ihre Schwester eine Mutprobe forderte mit 7 Jahren. Uschi musste über einen Zaunlatten Hügel schreiten, die Zwillinge Claudia und Christine hielten sich verdeckt und kamen raus aus den Versteck, als sie in den rostigen Nagel stieg. Uschi erinnerte sich auch daran, das mehrmals Unfallberichte gefälscht wurden und Uschi befürchtete, Schlimmeres. Als Uschi bei Margit versuchte diese Tatsachen preis zu geben, bekam Uschi lediglich von Margit: "Da brauchst gleich gar nichts sagen" und Christine wurde verbal obszön und beging sexuell belästigend zu werden und zugegeben, pädophil zu sein, deswegen erwiderte sie einen neuen Vertrag und eine Umschulung startete. Als Uschi zu Hause feststellte, das Uschi die Schlafzimmertüre nicht verschließen konnte, entschloss sie sich dafür, das sie die Türe reparieren muss. Als sie dies gemacht hatte, wurde ihr bestätigt in der Nacht, das Unbekannter versuchte, sich Zutritt zum Zimmer verschafften und ihr Vater wurde zornig. Da Uschi versuchte eine Arbeit im Amtsgericht-Familiengericht zu arbeiten, äußerte bei telefonischer Erkundigung bei Christine Lanzl, das sie eine "blöde Kuh" wäre. Uschi verlor diese Zeitvertrag, wegen Terminen des Architekten Martin König, der die Planung des Hauses von Rita, Ruppert und Uschi Häuslmeier. Da Uschi sich wage erinnerte, das in ihren Bauernhauses Unbekannte in ihr Zimmer eingeschlichen hatten, begann Uschi privat zu ermitteln. Zuvor hatte Uschi versucht die Familie zur Polizei schicken, erfolglos. Der Einbrecher von Steffie war ihr Vergewaltiger, stellte fest, weil die große Schwester Katharina Strasser zu Besuch 2019 nach ihrer Bestätigung von denjenigen vergewaltigt wurde, mit Resultat eine Schwangerschaft, aber trotz meiner Aufforderung, verweigerte sie den Gang zur Polizei. Sie erinnerte sich an das fundamentale Gespräch mit ihrer Mutter am späten Abend, wo sie vor den Fernseher erzählte, das sie planen, sie als unglaubwürdig hinzustellen, damit sie ihre Ziele weiter verfolgen können. Fortsetzung folgt ...
Straftaten
Morde

Josef H. (41, Mitglied der Diskomafia)
Ein halbes Jahr vor dem „Dasinger Diskomord“ verschwand Josef H. In einem Waldstück bei Aichach fanden Polizeibeamte die Überreste des erdrosselten Wertinger „Automatenkönigs“ in einer Tiefe von 1,60 Metern unter zwei Lagen Zement. Muthana S. erdrosselte Josef H. während einer Autofahrt in der Nähe des Radersdorfer Badesees mit einem Gürtel. Danach wurde H.s Leiche bei Stockensau, im Wald bei Haslangkreit in ein Erdloch gelegt, mit Beton übergossen und eingegraben.[4] Im Juni 1995 erschnüffelte ein Polizeihund das vergrabene Mordopfer.[5] Zuvor hatten Bandenmitglieder behauptet, der hoch verschuldete Diskothekenpächter sei nach Florida ausgewandert.[2]
Christine G. (16, ein Zufallsopfer)
Am 28. August 1993 erschoss die Diskomafia die 16-jährige Christine G. auf der Veranda der damaligen Diskothek „SuperMäx“ in Dasing. Die Videoüberwachung der Disko zeichnete auf, wie das Mädchen allein vor die Eingangstür trat und kurz darauf zusammenbrach.[6] Die Arzthelferin aus Esting wurde von einem Projektil (Kaliber .222 Remington) aus 80 Meter Entfernung in die Lunge getroffen. Ihr Mörder Muthana S. schoss mit Michael Sch.s Jagdgewehr von der nahen Bundesstraße 300 vom stehenden Auto aus auf sie. Durch das Attentat sollte die Diskotheken-Konkurrenz eingeschüchtert werden.[7]
Lothar W. (30, Mitglied der Diskomafia)
Vier Monate nach dem Mord an Christine G. verschwand der Aichacher Hähnchenbrater Lothar W., den die Disco-Mafia zuvor erpresst hatte. Er wurde im Januar 1995 im Pumpenhäuschen des Radersdorfer Baggersees bei Aichach einbetoniert aufgefunden. Der Imbissbudenbesitzer war mit einem Kopfschuss getötet worden.
Weitere Verbrechen
- Brandstiftung und versuchter Versicherungsbetrug: Josef H. und Michael Sch. kauften für 600.000 DM in Hartmannsdorf den „Sächsischen Hof“. Sie eröffneten darin die Diskothek „Palazzo“ und zündeten das auf vier Millionen DM versicherte Objekt an.[7] Als die Versicherung nicht zahlen wollte, wurden H. und Sch. von Taramelli erpresst.[8]
- Versuchte Entführung: Die Diskomafia versuchte im Juni 1994 einen Diskothekenbesitzer aus Burgau zu entführen, dem das Lokal „Cinderella“ zusammen mit Sch. gehörte. Das angeschossene Opfer konnte aber fliehen und einen der Täter benennen.[7]
- Versuchte Entführung der Kinder des Bauunternehmers Jakob P., um mehrere Millionen DM Lösegeld zu erpressen. Der Bauunternehmer Petzendorfer verpachtete die „Tenne“ (danach Diskothek „Power Station“) an Fabio Taramelli. Nach einem Streit und schuldig gebliebener Monatsraten versuchte Petzendorfer im Sommer 1994, seinen Pächter Taramelli mit einer Räumungsklage loszuwerden. Nach Zeugenaussagen hatte Petzendorfer Taramelli auch damit beauftragt, den türkischen Freund seiner Tochter umzubringen.[7]
Ungeklärt bleibt der Tod von Silke H., einer Bedienung in der Diskothek „SuperMäx“ in Dasing. Die junge Frau aus Griesbeckerzell und Geliebte von Michael Sch. fiel 1993 einem Brandanschlag zum Opfer. Sie wusste einiges über die Drogengeschäfte der Diskomafia.[7]
Mutmaßliche Bandenmitglieder
Michael Sch. (damals 29)
Der „Kopf der Disco-Mafia“[9], der Radersdorfer Michael Sch. wurde wegen dreifachen Mordes, Mordversuchs, Entführung, Brandstiftung und unzähligen Betrügereien angeklagt. Der Sohn eines Radersdorfer Kiesunternehmers hatte unter anderem die Erschießung des 30-jährigen Komplizen Lothar W. mitgeplant (direkte Tatbeteiligung) und war am Disco-Mord in Dasing beteiligt.[10] Im April 1997 wurde Michael Sch. wegen Mordes, Beihilfe zum Mord sowie weiterer Verbrechen wie Erpressung, Brandstiftung und versuchten Menschenraubs schuldig gesprochen und zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt.[11]
Muthana S. (damals 39)
Muthana S. alias „Fabio Taramelli“ stammte aus Bagdad (Irak). Schon 1994 kam Muthana S. in Untersuchungshaft, konnte aber seine wahre Identität verschleiern und kam wieder frei. Im Juni 1995 beging er schließlich in der Haftanstalt Straubing Suizid, allerdings mit auf dem Rücken gefesselten Händen. Ein Umstand, der nie geklärt werden konnte. In einem Abschiedsbrief bezichtigte er den mittlerweile ebenfalls im Gefängnis sitzenden Michael Sch. des Mordes an Christine G.[1]
Weitere Komplizen waren Josef H. aus Wertingen, Lothar W. aus Aichach und Karlheinz S.