Diskussion:ß

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Viele Wiederholungen

Der Artikel gehört mal kompl. überarbeitet, da er nur so vor Wiederholungen strotzt. Scheint so, dass hier etliche Autor*innen, einer spontanen Idee folgend, mal eben schnell Infos eingefügt haben, ohne sich zuvor den gesamten bereits vorhandenen Text daraufhin durch zu lesen, ob nicht schon was bezüglich ihres Ergänzungs-Begehrens vorhanden ist. Das geht schon in der Einleitung los:

 Es ist der einzige Buchstabe des lateinischen Schriftsystems, der heutzutage ausschließlich zur Schreibung deutscher Sprachen und ihrer Dialekte verwendet wird, so in der genormten Rechtschreibung des Standarddeutschen und in einigen Rechtschreibungen des Niederdeutschen, sowie in der Vergangenheit auch in einigen Schreibungen des Sorbischen. 

Im übernächsten Absatz:

Das ß wird heute ausschließlich beim Schreiben in deutscher Sprache sowie im Niederdeutschen verwendet, allerdings nicht in der Schweiz[5] und Liechtenstein. Deutsche Muttersprachler in Belgien,[6] Dänemark (Nordschleswig),[7] Italien (Südtirol)[8] und Namibia[9] gebrauchen das „ß“ in ihren geschriebenen Texten nach den in Deutschland und Österreich geltenden Rechtschreibregeln. Ebenso wird in Luxemburg verfahren. 

Sinngemäß weitgehend gleich. Bis auf "der einzige Buchstabe des lateinischen Schriftsystems" könnte man den ersten Absatz streichen. (Die Info zu historischen Schreibungen des Sorbischen passt hier weder thematisch in den/die Abschnitte, die sich mit der heutigen Siuation befassen, noch ist sie IMHO nicht Einleitungs-relevant; Im Artikel wird das ja auch nur in einem 3Sätze langen Unterabschnitt abgehandelt.

Der historische Werdegang mit Hinblick auf Fraktur- und Antiqua- Schriften sowie Ersatzschreibungen wiederholen sich unentwegt. Ich denke, dass gefühlt die Hälfte des Artikeltextes durch Streichung und Zusammenfassung eingedampft werden kann ohne auch nur ein Info inhaltlich zu verlieren.--Ciao • Bestoernesto 17:25, 2. Jan. 2020 (CET)

Ja, das könnte man sicherlich erheblich kürzen, ohne dem Artikel damit zu schaden, im Gegenteil! Viele Grüße! GS63 (Diskussion) 15:06, 8. Jan. 2025 (CET)

Historischer Vergleich als Tabelle - Fraktur

Ich wollte nicht direkt editieren, weil ich mir nicht sicher bin:

Die Tabelle mit dem historischen Vergleich (Fraktur) berücksichtigt zwar das lange s am (Teil-)Wortanfang zB bei Maſʒſtab; gleich beim ersten Beispiel Waſſerschloſs jedoch wird das -schloſs mit einem runden s begonnen. Ich kenne die Regeln tatsächlich nur von Langes_s#Das_lange_s. Dort erscheint ſch ausdrücklich als Beispiel für einen Anwendungsfall des langen s. (Zusätzlich zur Regel, dass es sich hier um den Silbenanlaut handelt.)

Wäre also Waſſerſchloſs richtig? (nicht signierter Beitrag von Ossi1967 (Diskussion | Beiträge) 17:57, 1. Sep. 2020 (CEST))

Da hast du wohl Recht. Waſſerschloſs liest sich wie Waſſers-chloſs. Lieben Gruß LiliCharlie (Disk.) 18:08, 1. Sep. 2020 (CEST)

langen ſ, ursprünglich ein weiterer Buchstabe des deutschen Alphabets

Nicht jeder Buchstabe ist Teil des Alphabets. Hier handelt es sich sogar nur um eine grafische Variante des Buchstaben S. Kann jemand belegen, dass ſ jemals Teil des Alphabets war? --2001:16B8:3109:A600:31EB:2EB2:2316:EFE3 23:33, 20. Nov. 2020 (CET)

„Ein Buchstabe ist ein Schriftzeichen, das in einer Alphabetschrift verwendet wird.“ Es ist also ein eigenes Schriftzeichen und somit auch ein eigener Buchstabe. TiMauzi (Frag was!) 02:59, 21. Nov. 2020 (CET)
Nein, das lange s ist eine Glyphe, also eine Schreibvariante des Buchstabens, aber kein eigener Buchstabe. So steht es auch in unserem Artikel zum langen s: Das lange s (auch Lang-s) „ſ“ ist eine grafische Variante des Buchstabens „s“ oder, sprachwissenschaftlich, eine stellungsbedingte allographische Variante des Graphems „s“. Das deutsche Alphabet wurde niemals in der Form „…p, q, r, ſ, s, t, u …“ aufgezählt. --Jossi (Diskussion) 13:17, 21. Nov. 2020 (CET)

Belege für Österreich usw.

Hallo Peter Gröbner. Ich habe deine Änderungen von heute Morgen teilweise rückgängig gemacht: Es ist nämlich völlig unnötig, im gleichen Satz zweimal den gleichen Beleg (Atlas zur deutschen Alltagssprache) anzuführen. Zudem reicht dieser Beleg völlig aus; deine Anführung des ÖWB (notabene ohne Seitenangabe!) erachte ich in dieser Form als wenig hilfreich; auch ist er unnötig. – Zudem bitte ich dich zu begründen, weshalb du die Reihenfolge Eszett und scharfes s geändert hast. Zumal du dich auf den Duden berufst, sehe ich keinen Grund, die dortige Reihenfolge zu verändern. --B.A.Enz (Diskussion) 10:45, 3. Apr. 2023 (CEST)

  • Dass der „Atlas“ schon als Quelle angegeben war, habe ich heute früh übersehen.
  • Das ÖWB habe ich angegeben, da es sich um eine amtliche, also offizielle und nicht bloß deskriptive Quelle handelt.
    • Eine Seitenangabe habe ich für nicht notwendig erachtet, weil es als Wörterbuch alphabetisch geordnet ist.
  • Die Reihenfolge habe ich geändert, da ich das regional beschränkte Eszett hinter das vermeintlich gemeindeutsche scharfe s stellen wollte.
    • Wenn die Angaben des „Atlas“ zutreffen, dass das scharfe s im Norden unbekannt ist, kann es natürlich (mit Angabe der regionalen Verbreitung) wieder nachgestellt werden. Ich hatte das Eszett irrtümlich für veraltet und/oder umgangssprachlich gehalten.
-- Peter Gröbner -- 13:44, 3. Apr. 2023 (CEST)

Schweiz

Die Aussage, in der Schweiz werde kein ß verwendet, ist in dieser Allgemeinheit irrig. Es muss heißen "Im Schweizer Schriftdeutsch", wie in amtlichen Dokumenten verwendet. Historischer Grund ist bekanntlich, dass die Einführung der Antiqua wesentlich früher geschah als im Rest des Sprachraums, aus den bekannten Gründen. Es ging weder um Linguistik noch um Lokalkolorit. Die Drucktechnik machte dann Fortschritte, die mechanischen Schreibmaschinen aber weniger. Jetzt der Clou: im Zeitalter der Computer und Smartphones schreiben viele Schweizer mit ß, denn die Tastaturen geben es durchaus her, und nicht jeder möchte immer sein Kreuzli vor sich her tragen. Wikipedia-Autor/inn/en schreiben fast immer übernationales Standarddeutsch, wenn es nicht speziell um Schweizer Themen geht. Dito übrigens Österreicher, die historisch überproportional am Standarddeutschen mitgewirkt haben. Manche schreiben gerne "Jänner" und "Paradeiser", aber nur bei inländischen Themen. ~~---- (nicht signierter Beitrag von ~2025-30994-79 (Diskussion | Beiträge) 21:36, 2. Nov. 2025 (CET))

Hallo, weder ist uns allen klar, was diese "bekannten Gründe" sein sollen, noch, was das mit Antiqua zutun haben soll, noch, weshalb diese maßgeblich für die Schweiz gewesen sein soll? Vielleicht kannst Du das erklären, wenn Du damit etwas begründen möchtest? Was ich weiß, ist dass der Buchstabe in der Schweiß, zwar "genauso existiert" und daher auch korrekt anwendbar wäre, er aber allgemein nicht angewendet wird, natürlich auch nicht in amtlichen Zusammenhängen. Auf welchem Beschluß das beruht, habe ich aber gerade nicht parat. Damit wird aber klar, daß die Anwendung des Buchstabens auch in der Schweiz gegen keinerlei Standards verstieße, sondern allenfalls mit einer Gewohnheit bräche. Viele Grüße! GS63 (Diskussion) 22:07, 2. Nov. 2025 (CET)

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