Disperation and Focus

Musikalbum des Duos Die Unwucht von Christopher Kunz und Florian Fischer From Wikipedia, the free encyclopedia

Disperation and Focus ist ein Musikalbum des Duos Die Unwucht von Christopher Kunz und Florian Fischer. Die am 27. und 28. Mai 2023 auf einem Gartengrundstück in Langenzenn entstandenen Aufnahmen erschienen am 31. März 2025 auf ezz-thetics in der Reihe First Visit.

Veröffent-
lichung

31. März 2025

Format(e)

CD, Download

Schnelle Fakten Studioalbum von Die Unwucht: Christopher Kunz, Florian Fischer, Veröffent-lichung ...
Disperation and Focus
Studioalbum von Die Unwucht: Christopher Kunz, Florian Fischer

Veröffent-
lichung

31. März 2025

Aufnahme

27./28. Mai 2023

Label(s)

ezz-thetics

Format(e)

CD, Download

Genre(s)

Jazz, Neue Improvisationsmusik

Titel (Anzahl)

8

Länge

41:10

Besetzung

Produktion

Christian C. Dalucas

Chronologie
Die Unwucht & Achim Kaufmann: Red and Blue Don’t Make Purple
(2022)
Disperation and Focus
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Hintergrund

2021 erschien ein erstes, gleichnamiges Album des Duos Die Unwucht bei ezz-thetics, nachdem es im Juni 2020 in Langenzenn aufgenommen worden war. Es war die erste Aufnahme des Saxophonisten Christopher Kunz und des Schlagzeugers Florian Fischer, die sich im Studium in Nürnberg kennengelernt hatten. Das Duo veröffentlichte gemeinsam mit Achim Kaufmann 2022 sein zweites Album Red and Blue Don’t Make Purple.

Titelliste

  • Christopher Kunz, Florian Fischer: Die Unwucht: Disperation and Focus (ezz-thetics 113)[1]
  1. The Sowing of Pressluftschwammerl 6:46
  2. Dispersion and Focus 3:41
  3. Fleisch of Doom 2:57
  4. Ant Icks 3:11
  5. Engage and Hold 4:36
  6. Ponzipump 6:06
  7. Second Intake 4:03
  8. Processionary Moth 9:50

Die Kompositionen stammen von Christopher Kunz und Florian Fischer.

Rezeption

Auf diesem Album seien zwei der experimentierfreudigsten Improvisatoren der zeitgenössischen deutschen Szene zu hören, meint Alberto Bazzurro (All About Jazz). Dies werde durch die acht Stücke deutlich, die sowohl frei gestaltet sind als auch auf die Gesamtform und Ausgewogenheit jedes einzelnen Stücks achten. Dies zeige, dass all diese „Experimentierfreude“ in Wirklichkeit dazu führt, dass man mit beiden Beinen fest auf dem Boden bleibe, ohne Sprünge ins Unbekannte, obwohl beide Künstler ein Idiom praktizieren, die eindeutig das Produkt aller Avantgarde-Bewegungen ist, die seit den 1960er-Jahren entstanden sind, auch in Europa, vielleicht sogar aus einer Vorrangstellung heraus. Kunz würde das Tenor- gegenüber dem Sopransaxophon bevorzugen; Fischer antworte, indem er sich gekonnt und mutig aus den verschiedenen Maschen (vor allem der Klangfarbe) des Schlagzeugs befreie, was zu einem absolut konsequenten Dialog führe, der nie banal oder eintönig werde, sondern immer inspiriert und in der Lage sei, den Zuhörer an die Hand zu nehmen und ihn mit hervorragenden Chancen auf überzeugende Weise auf seine eigenen Wege zu führen. Denn wie Brian Morton in den Liner Notes bemerke, „gibt es eine bemerkenswerte Intimität in der Musik von Kunz und Fischer, wild und zutiefst menschlich.“[2]

Disperation and Focus könne als Fortsetzung [vom Debütalbum] von Die Unwucht betrachtet werden, weil Kunz und Fischer einen ähnlichen Spielstil wie auf dem ersten Album verfolgen, schrieb John Eyles (All About Jazz). Beide würden durchgehend auf den acht Stücken spielen, und jeder von ihnen habe seinen eigenen, unverwechselbaren Spielstil, der sofort erkennbar sei und sich nicht vom Stil anderer Spieler leiten lasse.[3]

Einzelnachweise

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