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Dobino (Wałcz)

Dorf in Polen From Wikipedia, the free encyclopedia

Dobino (deutsch Breitenstein) ist ein Dorf in der Landgemeinde (Gmina) Wałcz im Powiat Wałecki der polnischen Woiwodschaft Westpommern.

Geographische Lage

Das Dorf liegt im Netzedistrikt des ehemaligen Westpreußen, etwa sieben Kilometer südöstlich von Wałcz, 28 Kilometer nordwestlich von Piła und fünf Kilometer nordnordöstlich von Różewo.

Geschichte

Ältere Ortsbezeichnungen sind Brakstein und Braxtin. Breitenstein ist das bereits in der Urkunde von 1303 geplante Kämmereidorf der Stadt Krone, das später wirklich angelegt wurde.[1]

Um 1930 hatte die Gemeinde Breitenstein drei Wohnplätze:[2]

  • Bahnhof Breitenstein (Kr. Deutsch Krone)
  • Breitenstein
  • Philippshof

Im Jahr 1945 gehörte Breitenstein zum Landkreis Deutsch Krone im Regierungsbezirk Grenzmark Posen-Westpreußen der preußischen Provinz Pommern des Deutschen Reichs. Breitenstein war dem Amtsbezirk Rosenfelde zugeordnet.

Im Februar 1945 wurde Breitenstein von der Roten Armee besetzt. Nach Beendigung der Kampfhandlungen wurde die Region seitens der sowjetischen Besatzungsmacht zusammen mit ganz Hinterpommern und der südlichen Hälfte Ostpreußens – militärische Sperrgebiete ausgenommen – der Volksrepublik Polen zur Verwaltung überlassen. Es wanderten nun Polen zu. Breitenstein wurde unter der polnischen Ortsbezeichnung „Dobino“ verwaltet. Die einheimische Bevölkerung wurde von der polnischen Administration aus Breitenstein vertrieben.

Demographie

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Bevölkerungsentwicklung bis 1945
Jahr Einwohner Anmerkungen
1783–Bauerndorf, zur Stadt Krone gehörig, im Netzedistrikt, Kreis Krone, 34 Feuerstellen (Haushaltungen)[3]
1818173Kämmereigut, im Besitz der Stadt Deutsch Krone[4]
1910511am 1. Dezember, darunter 66 Evangelische und 445 Katholiken; 36 Personen mit polnischer Muttersprache[5]
1925544darunter 59 Evangelische und 484 Katholiken[2]
1933597[6]
1939574[6]
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Kirche

Das Dorf hatte anfangs seinen eigenen Pfarrer, wurde dann aber eine Filiale von Deutsch Krone.[1] Die bis Kriegsende 1945 anwesende Dorfbevölkerung war mehrheitlich katholisch.

Die Protestanten des Dorfs gehörten zum Kirchspiel Deutsch Krone.[7]

Literatur

  • Breitenstein, Dorf, Kreis Deutsch Krone, Regierungsbezirk Marienwerder, Provinz Westpreußen. In: Meyers Gazetteer, mit Eintrag aus Meyers Orts- und Verkehrslexikon, Ausgabe 1912, sowie einer historischen Landkarte der Umgebung von Breitenstein (meyersgaz.org).
  • Friedrich Wilhelm Ferdinand Schmitt: Geschichte des Deutsch Croner Kreises. Lambeck, Thorn 1867, S. 201 (Google Books).
  • Agathon Harnoch: Chronik und Statistik der evangelischen Kirchen in den Provinzen Ost- und Westpreußen, Neidenburg 1890, S. 464–465 (Google Books).
Commons: Dobino – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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