Dockenhuden

Stadtviertel von Hamburg im Bezirk Altona From Wikipedia, the free encyclopedia

Karte: Hamburg
marker
Dockenhuden

Dockenhuden war eine eigenständige holsteinische Gemeinde, ist heute ein Stadtviertel von Hamburg im Bezirk Altona und gehört dort zu den Stadtteilen Blankenese, Iserbrook und Nienstedten. In Dockenhuden liegen unter anderem der Hirschpark und die Führungsakademie der Bundeswehr.

Geschichte

La Valée de Dockenhude, kolorierter Kupferstich von Heinrich August Grosch, 1792

Erstmals wurde Dockenhuden in Urkunden aus den Jahren 1219/20 genannt, wo die Abgaben an die Kirche beschrieben wurden.[1] Dockenhuden war früher eine Gemeinde im Kreis Pinneberg der preußischen Provinz Schleswig-Holstein und wurde am 19. März 1919 mit der Nachbargemeinde Blankenese zusammengelegt. Blankenese wurde 1927 in die damalige kreisfreie Stadt Altona eingemeindet; Altona wiederum gehört seit 1937 zu Hamburg.

Einwohner

Einwohnerzahlen für Dockenhuden:

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
JahrEinwohner
1841 573 Dorf Dockenhuden[2]
1867 852 Landgemeinde Dockenhuden[3]
1871 864 Landgemeinde Dockenhuden[3]
1875 919 Landgemeinde Dockenhuden[3]
1880 983 Landgemeinde Dockenhuden[3]
1885 964 Landgemeinde Dockenhuden[3]
1890 1321 Landgemeinde Dockenhuden[3]
1895 1941 Landgemeinde Dockenhuden[3]
1900 2685 Landgemeinde Dockenhuden[3]
1905 3634 Landgemeinde Dockenhuden[3]
1910 5014 Landgemeinde Dockenhuden[3][4]
1914 5810 Landgemeinde Dockenhuden[5]
mit Mühlenberg, Iserbrook, Krähenberg mit Villenanlage Fernsicht,
Schierenholt und Schützenhof und Teil von Hochkamp und Marienhöhe
Schließen

Vereine

Vereine mit Bezug zu Dockenhuden sind

  • Dockenhudener Turnerschaft von 1896 e. V. – Der Verein wurde am 9. Oktober 1896 in Dockenhuden gegründet.[6][7]
  • FTSV Komet Blankenese von 1907 e. V. – Der Sportverein geht auf den Arbeitersportverein Freie Turnerschaft Blankenese-Dockenhuden zurück, der am 7. Mai 1907 in Dockenhuden gegründet wurde. Der Sportplatz des Vereins befindet sich an der Simrockstraße und Schenefelder Landstraße auf ehemals Dockenhudener Gebiet und heißt Sportplatz Dockenhuden.

Schiffsnamen

Nach Dockenhuden wurden einige Schiffe benannt:

  • Die Bark Dockenhuden der Reederei Joh. Ces. Godeffroy & Sohn, die 1853 bei Australien gestrandet ist.
  • Das Dampfschiff Dockenhuden der Reederei Robert Bornhofen KG.[8]
  • Das Fahrgastschiff Dockenhuden (jetzt Spree Athen) der Reederei Riedel, das 1949 auf der Renck-Werft in Hamburg gebaut wurde.[9]

Persönlichkeiten

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI