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Dohnányi (Adelsgeschlecht)

Familienname From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Familie von Dohnányi (ungarisch: [ˈdohnaːɲi], deutsch: [doˈnaːni])[1] ist in mehreren Generationen durch prominente Vertreter aus den Bereichen Wissenschaft, Kunst und Politik bekanntgeworden.

Pelikan-Wappen derer von Dohnányi

Geschichte

Ihrer Verdienste in den Türkenkriegen wegen wurde die protestantische ungarische Familie Dohnanyi 1653 geadelt.[2] Georg von Dohnányi und sein Sohn sollen eine belagerte Stadt mit Lebensmitteln versorgt haben, so dass sie dem Angriff der Türken standhalten konnte. Die auf den 12. September 1697 datierte Urkunde befindet sich im Staatsarchiv Hamburg. Das damals mitverliehene Familienwappen zeigt einen Pelikan, der seine Jungen mit seinem aus der Brust fließenden Blut nährt.[3] Die Endung -i (oder -y) ersetzt im Ungarischen das im deutschen Sprachraum verwendete Adelsprädikat von, das seit der Übersiedlung dorthin zusätzlich geführt wird. Erster überlieferter Angehöriger war ein im Jahr 1631 erwähnter György Dohnányi. Der Familienüberlieferung nach sollen die ungarischen Dohnányi von einem eingewanderten Angehörigen der böhmischen Linie der Grafen zu Dohna abstammen, jedoch führen sie ein von diesen verschiedenes Wappen (mit einem springenden Hirsch anstatt zweier gekreuzter Hirschstangen). Ungeklärt ist, ob ein Zusammenhang mit der Ortschaft Do(h)nány in der heutigen Slowakei bestand.

Die Familie gehört seit dem 20. Jahrhundert – ähnlich den Albrecht, Gmelin, Harnack, Mann, Siebold, Trendelenburg oder Weizsäcker – zu den bekanntesten Namensträgern des deutschen Bildungsbürgertums.

Familienmitglieder

Literatur

Einzelnachweise

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