Dominante EBD

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Die Dominante EBD (DDEB) oder Generalisierte dominante EBD (DDEB-gen) ist eine sehr seltene Form der Epidermolysis bullosa dystrophica (EBD) mit den Hauptmerkmalen generalisierte Blasenbildung, Milien, atrophe Narben und Dystrophie der Nägel.[1][2]

Schnelle Fakten Klassifikation nach ICD-10 ...
Klassifikation nach ICD-10
Q81.2 Epidermolysis bullosa dystrophica
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ICD-10 online (WHO-Version 2019)
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Synonyme sind: Epidermolysis bullosa dystrophica albopapuloidea; EB dystrophica albopapuloidea Pasini; EB hereditaria dystrophica Pasini; Epidermolysis bullosa, dystrophe, autosomal-dominante, Typ Pasini; lateinisch Dystrophia cutis spinalis congenita

Die frühere Unterteilung in

  • Epidermolysis bullosa, dystrophe, autosomal-dominante, Typ Pasini
  • Epidermolysis bullosa, dystrophe, autosomal-dominante, Typ Cockayne-Touraine

Ist nicht mehr gebräuchlich.[1]

Die Namensbezeichnungen beziehen sich auf den Autor der Erstbeschreibung aus dem Jahre 1928 durch den Italienischen Dermatologen Agostino Pasini.[3] sowie Berichte aus dem Jahre 1933 durch den englischen Arzt Edward Alfred Cockayne[4] und aus dem Jahre 1942 durch den französischen Dermatologen Albert Touraine.[5]

Verbreitung

Die Vererbung erfolgt autosomal-dominant, die Häufigkeit dieser häufigsten Form der autosomal-dominanten EBD ist nicht bekannt.[1]

Ursache

Der Erkrankung liegen Mutationen im COL7A1-Gen auf Chromosom 3 Genort p21.31 zugrunde, welches für das Typ VII Kollagen kodiert.[6]

Klinische Erscheinungen

Klinische Kriterien sind:[1][7]

  • Manifestation bei Geburt mit Blasenbildung an den Extremitäten
  • Abheilung mit Narbenbildung
  • Immer Nageldystrophie, eventuell mit Nagelverlust
  • elfenbein-farbene Papeln und Plaques (albopapuloide Läsionen) meist am Rumpf
  • Eventuell Aplasia cutis congenita an den Unterschenkeln
  • Seltener Blasen in der Schleimhaut

Diagnose

Die Diagnose ergibt sich aus der Klinischen Untersuchung, wird durch Immunfluoreszenz-Antigen-Mapping und/oder Transmissionselektronenmikroskopie gesichert. Pränatal ist ein Nachweis durch Humangenetische Untersuchung möglich.[1]

Differentialdiagnose

Abzugrenzen sind andere Formen der Epidermolysis bullosa-Gruppe, ferner

Therapie

Die Behandlung erfolgt symptomatisch.

Einzelnachweise

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