Domingos Monteiro
portugiesischer Schriftsteller, Rechtsanwalt und Dichter
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Domingos Monteiro (* 6. November 1903 in Barqueiros, Portugal; † 17. August 1980 in Lissabon) war ein portugiesischer Schriftsteller.
Leben
Domingos Monteiro war schon früh schriftstellerisch tätig. Einen ersten Band mit Gedichten veröffentlichte er bereits als 15-Jähriger, ein zweiter folgte zwei Jahre später. Er studierte Rechtswissenschaften und arbeitete dann als Rechtsanwalt.
Als Schriftsteller verfasste er neben Gedichtbänden auch Romane, Erzählungen und soziologische Abhandlungen. Er veröffentlichte beim Verlag Editorial Ibérica[1] in Porto.
Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg verfasste er das Vorwort zum Buch A Morte Lenta: Mémorias dum Sobreviviente de Buchenwald des portugiesischsprachigen französischen Buchenwald-Überlebenden Émile Marcel Henry.[1]
Monteiro wurde Direktor des Serviço de Bibliotecas Itinerantes der Calouste-Gulbenkian-Stiftung.[1]
Werke (Auswahl)
- Geschichte der Zivilisation
- Die Krise des Idealismus in der Kunst und im sozialen Leben, 1932
- Enfermaria, Prisão e Casa Mortuária, Erzählungen, 1943
- O Mal e o Bem, Erzählungen, 1945
- O Caminho para Lá, Roman, 1947
- Contos do Dia e da Noite, Erzählungen, 1952
Literatur
- Domingos Monteiro. In: Portugiesische Erzähler, Aufbau-Verlag, Berlin 1962, S. 263.