Dominik Dos-Reis

österreichisch-französischer Schauspieler From Wikipedia, the free encyclopedia

Leben

Dominik Dos-Reis wuchs in Österreich und Frankreich auf,[1] besuchte das Gymnasium und Realgymnasium Sachsenbrunn[4] und studierte Philosophie sowie Theater-, Film- und Medienwissenschaften an der Universität Wien.[5][6] Beim SV Grimmenstein spielte er ab 2008 Fußball.[7] Seine Schauspielausbildung erhielt er von 2015 bis 2019 an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien.[1][5]

2017 stand er in Radetzkymarsch am Burgtheater unter der Regie von Johan Simons auf der Bühne. Intendant Simons holte ihn an das Schauspielhaus Bochum, wo Dos-Reis mit der Saison 2018/19 Ensemblemitglied wurde und unter anderem Laertes in Hamlet, Alexej Fjodorowitsch Karamasow (Aljoscha) in Die Brüder Karamasow, Pozzo in Warten auf Godot, sowie im Ein-Personen-Stück Eschenliebe von Theresia Walser spielte.[8]

Für seine Darstellung des Boris Nikolajewitsch Tschepurnoj in Kinder der Sonne unter der Regie von Mateja Koležnik wurde er 2023 im Rahmen des Berliner Theatertreffens mit dem Alfred-Kerr-Darstellerpreis ausgezeichnet, von der Theaterzeitschrift Theater heute wurde er 2023 zum Nachwuchsschauspieler des Jahres gewählt. Ebenfalls 2023 erhielt er den Nachwuchspreis des Bochumer Theaterpreises.[1][2][6] Beim Jedermann bei den Salzburger Festspielen verkörpert er 2024 in der Inszenierung von Robert Carsen den Tod.[4][9][10]

Im Fernsehen war er unter anderem 2021 in der TVNOW-Serie Tilo Neumann und das Universum von Julian Pörksen sowie 2022 im ARD-Zweiteiler Alice zu sehen.[3][11]

Filmografie (Auswahl)

  • 2018: Morgenmensch (Kurzfilm)
  • 2019: Guy Proposes to His Girlfriend on a Mountain (Kurzfilm)
  • 2020: Hamlet (Theateraufzeichnung)
  • 2021: Tilo Neumann und das Universum (Fernsehserie)
  • 2022: Alice (Fernsehfilm)
  • 2023: Kinder der Sonne (Theateraufzeichnung)
  • 2024: SOKO Köln: Die Frau auf dem roten Fahrrad (Fernsehserie)

Auszeichnungen (Auswahl)

Einzelnachweise

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