Dornier Do K

Passagierflugzeug From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Dornier Do K war ein deutsches Passagierflugzeug, von dem nur drei Flugzeuge in verschiedenen Ausführungen bei den Dornier-Werken in Friedrichshafen gebaut wurden.

Schnelle Fakten
Dornier Do K
TypPassagierflugzeug
Entwurfsland

Deutsches Reich Deutsches Reich

Hersteller Dornier-Werke
Erstflug 7. Mai 1929
Stückzahl 3 Prototypen
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Geschichte

Claude Dornier entwickelte Ende der 1920er-Jahre ein neues Verkehrsflugzeug, dem in der Weltwirtschaftskrise und durch mangelnde Leistungsfähigkeit des Konzepts kein Erfolg beschieden war. Bei einem Vergleichsfliegen in der Schweiz unterlag die K3 der ersten Ju 52/3m der Deutschen Luft Hansa.[1] Aufgrund enttäuschender Flugleistungen wurde das Projekt nicht weiter verfolgt.

Konstruktion

Motorengondel der Do K3 mit Walter-Castor-Sternmotoren in Tandemanordnung und zweiflügligem Druck- und vierflügligem Zugpropeller, Berlin-Tempelhof 1932

Die drei gebauten Prototypen K1, K2 und K3 unterschieden sich deutlich voneinander.

Do K1

Die erste Do K hatte eine konventionell abgestrebte Tragfläche in Hochdeckeranordnung. Ein einzelner Bristol-Jupiter-VI-Sternmotor trieb das Flugzeug an. Der rechteckige Rumpf bot Platz für acht Passagiere und hatte ein geschlossenes Cockpit.

Do K2

Der zweite Prototyp hatte im Wesentlichen einen geänderten Antrieb mit zwei Triebwerksgondeln neben dem Rumpf, in denen je zwei Gnome-Rhône-Sternmotoren in Tandem-Anordnung arbeiteten.

Do K3

Der dritte Prototyp war eine komplette Neukonstruktion mit einem ovalen und verlängerten Rumpf für nun zehn Passagiere und einer neuen Tragfläche ohne Verstrebungen. Die Tragflächenform fand sich auch an der Do 10 und an der Do Y wieder. Ein Spornrad ersetzte den Hecksporn. Die Motorengondeln waren tiefer am Rumpf angebracht; als Antrieb wurden vier tschechoslowakische Walter-Castor-Sternmotoren eingesetzt. Die vorderen Motoren hatten Vierblattluftschrauben; der hintere Druckpropeller hatte nur zwei Blätter.[2]

Technische Daten

Dreiseitenriss Do K3
Weitere Informationen Kenngröße, Daten der K1 ...
Kenngröße Daten der K1[3] Daten der K2[3] Daten der K3[4]
Besatzung22
Passagiere810
Länge15,25 m15,00 m16,5 m
Spannweite20,60 m25 m
Höhe4,50 m4,10 m4,2 m
Flügelfläche76,0 m²88 m²
Flügelstreckung5,67,1
Leermasse2700 kg3400 kg3600 kg
Nutzlast1400 kg1600 kgk. A.
max. Startmasse4100 kg5000 kg6000 kg
Höchstgeschwindigkeit190 km/h in Bodennähe195 km/h in Bodennähe220 km/h
Reisegeschwindigkeitk. A.k. A.200 km/h
Steigzeit17,5 min auf 2000 m18 min auf 2000 mk. A.
Dienstgipfelhöhe3100 m2800 m6300 m
Reichweite700 kmk. A.k. A.
Triebwerk(e) ein Siemens Jupiter-VI-U-Sternmotor
mit 450 PS (ca. 330 kW)
vier Gnome-Rhône-Titan-Sternmotoren
mit je 240 PS (ca. 180 kW)
vier Walter-Castor-Sternmotoren
mit je 240 PS (ca. 180 kW)[2]
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Galerie

Siehe auch

Literatur

  • Dornier Stiftung für Luft- und Raumfahrt (Hrsg.): Dornier. Werksgeschichte und Flugzeugtypen. Delius Klasing, Bielefeld 2009, ISBN 978-3-7688-2610-5.
  • Günter Frost, Karl Kössler, Volker Koos: Dornier. Von den Anfängen bis 1945. Heel, Königswinter 2010, ISBN 978-3-86852-049-1, S. 104/105 und 123–125.
Commons: Dornier Do K – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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