Dralon (Unternehmen)
Hersteller von Acrylfasern
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Die Dralon GmbH war ein Hersteller im Bereich der Acrylfaserproduktion mit Sitz in Dormagen.
| Dralon GmbH | |
|---|---|
| Rechtsform | GmbH |
| Gründung | 2001 |
| Auflösung | 2020 |
| Auflösungsgrund | Insolvenz |
| Sitz | Dormagen |
| Leitung | Stefan Peter Braun |
| Mitarbeiterzahl | 512 |
| Umsatz | 255 Millionen Euro |
| Branche | Synthesefasern |
| Stand: Dezember 2019 | |
Geschichte

Die Dralon GmbH entstand überwiegend aus der ehemaligen Dralon-Sparte der Bayer Faser GmbH.[1]
Dieser Bereich wurde im Jahr 2000 an die italienische Fraver-Gruppe verkauft. Vor diesem Verkauf hatte die Gruppe bereits einen Anteil von 30 Prozent an den Faserwerken Lingen, die eine Produktionsstätte der Bayer Faser GmbH waren. Zusammen mit der Dralon-Produktion im heutigen Chempark Dormagen bildeten die Lingener Faserwerke den operativen Teil der Übernahme.
Dralon befindet sich seit dem 1. November 2020 in einem Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung. Einer der Resultate aus der Insolvenz ist die Schließung der Werke in Dormagen und Lingen.[2]
Als Produktionsstätten waren für Dralon die Standorte Dormagen und Lingen relevant.
- In Dormagen war die Produktion im CHEMPARK integriert und liefertie jährlich 120.000 Tonnen trocken gesponnener Acrylfasern.
- In Lingen wurden seit 1971 in den Faserwerken nass gesponnene Dralon-Fasern produziert.
Die 97 Hektar große, frühere Betriebsfläche in Lingen erwarb RWE im Jahr 2022.[3] In der Nähe zum Erdgaskraftwerk Emsland baut die RWE Generation ein Batterie-Speicherkraftwerk[4] und hat Platz für Projekte zur Wasserstoffherstellung.