Dreher (Motorsport)

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Von einem Dreher im Motorsport spricht man, wenn sich das Fahrzeug um die Hochachse dreht, und zwar mehr als beim Drift.

Ursachen

Zu einem Dreher kommt es wenn die Hinterräder eines Fahrzeugs gegenüber den Vorderrädern signifikant an Haftung verlieren und gleichzeitig ein Impuls um die Hochachse anliegt. Dies geschieht zum Beispiel bei zu frühem oder zu schnellen Einlenken in eine Kurve.[1] Auch nasse oder vereiste Straßen können, speziell bei heckangetrieben Fahrzeugen durch den Haftungsverlust beim zu stärken Beschleunigen zu einem Dreher führen.[2]

Folgen

Der „normale“ Dreher ist bis zum Ende unkontrolliert und führt entweder zu einem Unfall, oder das Fahrzeug wird abgebremst und man kann mit Glück die Fahrt fortsetzten.[3] Ein kompletter Dreher liegt vor, wenn das Fahrzeug sich um 360 Grad dreht. Sehr selten sind 720er Dreher oder noch mehr.

Ein Dreher kann zu einem Bremsplatten führen. Es kann auch passieren, dass man bei einem Dreher den Motor abwürgt. Dadurch muss man, besonders in Rennklassen mit hochspezialisierten Autos, wie z. B. der Formel 1, häufig das Rennen beenden, weil man den Motor nicht ohne weiteres vom Cockpit aus wieder neu starten kann.

Einzelnachweise

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