Dury (Morąg)
Dorf in Polen
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Dury (deutsch Döhringshof) ist ein Ort in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren. Er gehört zur Stadt-und-Land-Gemeinde Morąg im Powiat Ostródzki.
| Dury | ||
|---|---|---|
| ? | ||
| Basisdaten | ||
| Staat: | ||
| Woiwodschaft: | Ermland-Masuren | |
| Powiat: | Ostróda | |
| Gmina: | Morąg | |
| Geographische Lage: | 53° 54′ N, 19° 57′ O | |
| Einwohner: | 40 (2006) | |
| Postleitzahl: | 14-300 | |
| Telefonvorwahl: | (+48) 89 | |
| Kfz-Kennzeichen: | NOS | |
| Wirtschaft und Verkehr | ||
| Straße: | Morąg ↔ Piłąg – Żabi Róg | |
| Eisenbahn: | Bahnstrecke Olsztyn–Bogaczewo Bahnstation: Morąg | |
| Nächster int. Flughafen: | Danzig | |
Geographische Lage
Dury liegt im nördlichen Westen der Woiwodschaft Ermland-Masuren, drei Kilometer südöstlich der Stadt Morąg bzw. 20 Kilometer nordwestlich der Kreismetropole Ostróda.
Geschichte
Döhringshof war ein großer Hof und hieß bis 1860 Abbau Döhring.[1] Am 26. Juni 1860 verordnete die preußische Regierung in Königsberg (Preußen): Dem auf der Feldmark der Stadt Mohrungen neu entstandenen, dem Besitzer Johann Döhring zugehörigen Abbau, ist der Name Döhringshof beigelegt worden, wodruch jedoch in den Kommunal-, Polizei- und sonstigen Verhältnisses nichts geändert wird.[2]
Döhringshof gehörte zur Stadtgemeinde Mohrungen und war dadurch von 1874 bis 1945 als Wohnplatz der Stadt dem Ortspolizeibezirk Mohrungen im ostpreußischen Kreis Mohrungen zugeordnet.[3]
Im Jahre 1885 zählte Döhringshof 35 Einwohner, im Jahre 1910 waren es noch 30.[2]
Aufgrund der Abtretung des gesamten südlichen Ostpreußen im Jahre 1945 in Kriegsfolge an Polen erhielt Döhringshof die polnische Namensform „Dury“. Der Weiler ist heute eine Ortschaft innerhalb der Stadt-und-Landgemeinde Morąg im Powiat Ostródzki, von 1975 bis 1998 der Woiwodschaft Olsztyn,seither der Woiwodschaft Ermland-Masuren zugehörig. Im Jahre 2006 zählte Dury 40 Einwohner.
Religion
Bis 1945 war Döhringshof kirchlich der Stadt Mohrungen zugeordnet: der evangelischen Kirche im Kirchenkreis Mohrungen in der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union,[4] außerdem der römisch-katholischen Pfarrei St. Joseph im Dekanat Pomesanien im damaligen Bistum Ermland.[2]
Heute gehören die Kirchenglieder ebenfalls zur Stadt Morąg: zur katholischen Pfarrei St. Joseph im jetzigen Dekanat Morąg innerhalb des jetzigen Bistums Elbląg, sowie zur evangelischen Kirchengemeinde, einer Filialgemeinde von Ostróda in der Diözese Masuren der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen.
