Dust Bunny
Film von Bryan Fuller (2025)
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Dust Bunny (englisch für ‚Wollmaus‘) ist ein US-amerikanischer Fantasy-Actionfilm, der von Bryan Fuller geschrieben, produziert und inszeniert wurde. Mads Mikkelsen spielt einen Auftragsmörder, der von einer Achtjährigen beauftragt wird, das „Monster“ unter ihrem Bett zu töten, das angeblich ihre Familie gefressen hat.
| Film | |
| Titel | Dust Bunny |
|---|---|
| Produktionsland | USA |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 2025 |
| Länge | 106 Minuten |
| Altersfreigabe | |
| Stab | |
| Regie | Bryan Fuller |
| Drehbuch | Bryan Fuller |
| Produktion |
|
| Musik | Isabella Summers |
| Kamera | Nicole Hirsch Whitaker |
| Schnitt | Lisa Lassek |
| → Besetzung und Synchronisation | |
Der Film feierte am 9. September 2025 auf dem Toronto International Film Festival Premiere.[2] Er kam am 12. Dezember 2025 in den Vereinigten Staaten ins Kino und wurde in Deutschland auf dem Fantasy Filmfest White Nights am 17. Januar 2026 uraufgeführt.[3] Am 19. Februar 2026 folgte der deutsche Kinostart.
Handlung
Die achtjährige Aurora lebt mit ihren Eltern in New York. Als sie nachts auf der Feuerleiter liegt, lenkt ein Glühwürmchen ihre Aufmerksamkeit auf ihren Nachbarn in Wohnung 5B. Neugierig geworden, folgt sie ihm nach Chinatown und wird Zeugin, wie er einen Drachen tötet – in Wirklichkeit eine bewaffnete Bande in einem Drachentanz-Puppenkostüm. Aurora warnt ihre Eltern, nicht auf den Boden ihres Schlafzimmers zu treten, da dies das Erscheinen eines Monsters unter ihrem Bett auslösen würde. Sie versuchen, sie zu beruhigen und ihre Bedenken beiseite zu schieben. In dieser Nacht, versteckt sich Aurora unter ihrer Decke und hört, wie die Eltern angegriffen werden. Sie wacht allein auf, um festzustellen, dass das Schlafzimmer ihrer Eltern verwüstet ist.
Aurora versucht, den Nachbarn von 5B anzuheuern, um das Monster zu töten. Er hält es für wahrscheinlicher, dass ihre Eltern versehentlich von Attentätern getötet wurden, die eigentlich hinter ihm her waren, und informiert seine Kontaktperson Laverne darüber. Am Abend desselben Tages tauchen zwei Auftragskiller in Auroras Wohnung auf. 5B tötet einen von ihnen, der andere verschwindet, nachdem er auf Auroras leeres Bett geschossen hat. In der Folge werden Aurora und 5B von der Kinderschutzbeauftragten Brenda befragt; sie verrät genug, damit 5B versteht, dass Auroras leibliche Eltern und drei Pflegeelternpaare alle verschwunden sind.
Aurora taucht immer tiefer in 5Bs Welt ein. Sie bringen die zerstückelte Leiche des von ihm getöteten Attentäters zu Laverne, die ihnen verrät, dass sie die beiden Attentäter angeheuert hat, um Aurora als Zeugen von 5Bs Aktivitäten aus dem Weg zu räumen. Sie begegnen auch einem Attentäter, der 5B töten soll.
Der Attentäter und sein Team folgen ihnen nach Hause und versammeln sich in Auroras Wohnung. Auch Brenda kehrt zurück und gibt zu, dass sie eine FBI-Agentin ist. 5B, die Killer und das FBI liefern sich ein heftiges Feuergefecht, das endet, als das Monster – ein riesiger, bösartiger Hase, der aus dem Boden auftaucht – alle außer Aurora verschlingt. Am Morgen taucht 5B aus dem Boden auf, vermutlich vom Monster ausgespuckt, weil er eine Bittertinktur angewendet hat. Laverne kommt hinzu und 5B fleht sie an, Aurora nicht zu töten und verrät ihr, dass sie seine Mutter ist. Das Monster taucht wieder auf und Laverne wird gefressen. Das Monster bewegt sich dann auf 5B zu, aber Aurora stellt sich zwischen sie und sagt zu dem Monster: „Nein.“
5B versteht, dass das Monster ihr gehört, und sagt Aurora, dass sie es kontrollieren kann. Gemeinsam verlassen sie die Stadt, um ein neues Leben zu beginnen. Als sie zwischen Sonnenblumenfeldern hindurchfahren, hat der Schatten ihres Autos auf der Straße die Form des Monsters, das mit ihnen rennt. Eine Szene nach dem Abspann verrät, dass Brenda überlebt hat, indem sie sich im Bügelschrank versteckt hat.
Besetzung und Synchronisation
Die deutschsprachige Synchronisation entstand bei der Iyuno Germany Berlin nach einem Dialogbuch von Nico Sablik, der auch die Dialogregie übernahm.[4]
| Figur | Darsteller | Deutscher Sprecher |
|---|---|---|
| Bewohner 5B | Mads Mikkelsen | Axel Malzacher |
| Aurora | Sophie Sloan | |
| Laverne | Sigourney Weaver | Petra Barthel |
| Brenda | Sheila Atim | |
| Auffällig unauffälliger Mann | David Dastmalchian | Marius Clarén |
| Einschüchternde Frau | Rebecca Henderson | |
| Mutter | Line Kruse | |
| Vater | Caspar Phillipson |
Kritiken
| Quelle | Bewertung |
|---|---|
| Rotten Tomatoes (Tomatometer) | 85 %[5] |
| Metacritic (Metascore) | 73/100[6] |
| epd Film | |
| Filmstarts |
Dust Bunny erhielt ein gutes Presseecho, was sich auch in den Auswertungen US-amerikanischer Aggregatoren widerspiegelt. So erfasst Rotten Tomatoes größtenteils freundliche Besprechungen und ordnet den Film damit als „Verbrieft Frisch“ ein.[5] Laut Metacritic fallen die Bewertungen im Mittel „Grundsätzlich Wohlwollend“ aus.[6]
epd Film lobt den Film:
„In seinem Spielfilmdebüt lässt Drehbuchautor Bryan Fuller […] eine Mischung aus praktischer Logik und bizarrer Fantasie walten, die mit kindlicher Einfallsgabe und erwachsener Gewalt gewürzt ist und Tim-Burton-Morbidität, Wes-Anderson-Fantasie, Anders-Thomas-Jensen-Absurdität und Stephen-Spielberg-Nostalgie verschmelzen lässt.“
Filmstarts ist verhaltener:
„Das Spielfilmdebüt von […] Bryan Fuller besticht mit kunterbunten visuellen Effekten und einem amüsanten Spiel von Mads Mikkelsen und Sigourney Weaver. Am Ende bleibt diese Genre-Mixtur über ein Monster im Kinderzimmer aber tonal zu unentschlossen und erzählerisch zu blass, um nachhaltig Eindruck zu schinden.“