Dörfles-Esbach

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Dörfles-Esbach ist eine Gemeinde im oberfränkischen Landkreis Coburg.

Schnelle Fakten Wappen, Deutschlandkarte ...
Wappen Deutschlandkarte
Dörfles-Esbach
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Dörfles-Esbach hervorgehoben
Basisdaten
Koordinaten: 50° 17′ N, 11° 0′ O
Bundesland:Bayern
Regierungsbezirk: Oberfranken
Landkreis: Coburg
Höhe: 325 m ü. NHN
Fläche: 3,83 km²
Einwohner: 3535 (31. Dez. 2025)[1]
Bevölkerungsdichte: 923 Einwohner je km²
Postleitzahl: 96487
Vorwahl: 09561
Kfz-Kennzeichen: CO, NEC
Gemeindeschlüssel: 09 4 73 120
Gemeindegliederung: 2 Gemeindeteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rosenauer Str. 12
96487 Dörfles-Esbach
Website: www.doerfles-esbach.de
Erster Bürgermeister: Torsten Dohnalek
Lage der Gemeinde Dörfles-Esbach im Landkreis Coburg
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Dörfles-Esbach von Nordwesten
Rathaus

Geografie

Etwa fünf Kilometer nordöstlich von Coburg liegt die Nachbargemeinde Dörfles-Esbach. Sie befindet sich auf einem Lehmrücken nördlich des Itztales.

Gemeindegliederung

Die Gemeinde hat zwei Gemeindeteile (in Klammern ist der Siedlungstyp angegeben):[2][3]

Geschichte

Esbach wurde erstmals im Jahre 1149 als Groß-Espe urkundlich erwähnt, von Dörfles war erstmals urkundlich 1317 die Rede. Die Gemeinden gehörten bis 1918 zum Herzogtum Sachsen-Coburg und Gotha und kamen als Teil des Freistaats Coburg im Jahr 1920 nach einem Volksentscheid von 1919 zu Bayern. Am 1. Januar 1971 schlossen sich Dörfles bei Coburg und Esbach zu einer Einheitsgemeinde zusammen.[4]

Einwohnerentwicklung

Im Zeitraum 1988 bis 2018 wuchs die Gemeinde von 3493 auf 3591 um 98 Einwohner bzw. um 2,8 %. Ein Höchststand wurde am 31. Dezember 1997 mit 4116 Einwohnern erreicht.

Politik

Gemeinderat

Die Kommunalwahl 2026 führte zu folgender Sitzverteilung im Gemeinderat:

  • Unabhängiger Bürgerverein Dörfles-Esbach 8 Sitze
  • SPD 2 Sitze
  • CSU 4 Sitze
  • Gemeinsam für Dörfles-Esbach 2 Sitze

Bürgermeister

Seit 1. Mai 2022 ist Torsten Dohnalek (UBV) hauptamtlicher Erste Bürgermeister.[5] Sein Vorgänger war Udo Döhler (Unabhängiger Bürgerverein Dörfles-Esbach), der Ende April 2022 aus gesundheitlichen Gründen das Amt vorzeitig niederlegte.[6][7][8]

Wappen

Blasonierung: „In Silber über blauem Wellenbalken ein roter Eichenstamm mit je zwei Eicheln, darunter drei rote Häuser.“[9]
Wappenbegründung: Die Coburger Bürgerfamilie Esbacher nannte sich nach diesem Ort. Der Eichenstamm mit den vier Eicheln ist ihrem Wappen entnommen. Die roten Häuser stehen redend für den Ortsnamen Dörfles. Sie weisen zugleich auf den roten Ton, der im Gemeindegebiet vorkommt und verarbeitet wird. Der blaue Wellenbalken symbolisiert die Itz, die durch das Gemeindegebiet fließt.

Dieses Wappen wird seit 1977 geführt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Baudenkmäler

Bodendenkmäler

Vereine

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft

Die Coburger Kartonagenfabrik, 1949 von Horst Gebler gegründet, hat ihren Sitz mit ca. 260 Mitarbeitern in Dörfles-Esbach und stellt Verpackungen im Food- als auch im Non-Food-Bereich her.[10]

Das 1954 gegründete Maschinenbauunternehmen Reichenbacher Hamuel, zur Scherdelgruppe gehörend, hat rund 170 Mitarbeiter (Stand: Juli 2015).

Verkehr

Der Haltepunkt Dörfles-Esbach liegt an der Bahnstrecke Coburg–Sonneberg, die über die Verbindungskurve Dörfles-Esbach mit der Schnellfahrstrecke Nürnberg–Erfurt verbunden ist.

Der Betriebsbahnhof Esbach lag an der Bahnstrecke Eisenach–Lichtenfels.

Dörfles-Esbach verfügt auch über eine Stadtbusverbindung mit dem benachbarten Coburg. Nächste Autobahnanschlussstelle an die Bundesautobahn 73 ist die Anschlussstelle Rödental.

Bildung

  • Emil-Fischer-Volksschule (Grundschule)
  • Willy-Machold Kindergarten

Dialekt

In Dörfles-Esbach wird Itzgründisch gesprochen, ein mainfränkischer Dialekt.

Literatur

  • Walter Eichhorn: Dörfles-Esbach; Von altfränkischen Höfen zur modernen Großgemeinde. Blätter zur Geschichte des Coburger Landes, Coburg 1988, ISBN 3-926480-05-X.

Einzelnachweise

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