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E-Cycling-Weltmeisterschaften 2023

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Die E-Cycling-Weltmeisterschaften 2023 wurden am 18. Februar vom Radsport-Weltverband UCI in Zusammenarbeit mit Zwift ausgetragen.

Ablauf

Die Qualifikation war wie im Vorjahr zweigeteilt: jeweils 25 Männer und Frauen konnten sich individuell einen Startplatz sichern. Dafür wurden auf Zwift drei virtuelle, regionale Qualifikationsrennen ausgetragen (Europa/Afrika, Amerika, Asien/Ozeanien), diese wurden am 12. und 13. November 2022 ausgetragen.[1] Drei Viertel der jeweils 100 Startplätze bei Männern und Frauen vergab die UCI an die nationalen Verbände, die dafür die Fahrer benannten.

Die WM-Wettkämpfe fanden am 18. Februar 2023 statt, als virtuelles Rennen, an dem die Fahrer über Internet von zu Hause aus teilnehmen konnten. Es wurde ein neues Rennformat eingeführt, bei dem sich die Zahl der Fahrer nach und nach verringerte:[2][3]

  • Ein erstes, The Punch genanntes Rennen simulierte welliges Terrain auf 14,2 Kilometern Länge. Die ersten 30 Fahrer kamen weiter.
  • Ein zweites Rennen hieß The Climb und testete mit 166 Höhenmetern über 8,6 Kilometern die Bergfestigkeit der Teilnehmer. Die ersten 10 kamen ins Finale.
  • Das letzte Rennen, The Podium über 12,3 Kilometer, basierte auf dem Innenstadtkurs von Glasgow, auf dem ein halbes Jahr später die Straßenradsport-Weltmeisterschaften 2023 ausgetragen wurden. Von den 10 Fahrern schied an bestimmten Punkten jeweils der letzte aus, bis die drei verbliebenen im Zielsprint die Podiumsplätze ausmachten.

Alle drei Rennen wurden in kurzer Zeit nacheinander gefahren. Bei den Frauen verteidigte Loes Adegeest von FDJ-Suez erfolgreich ihren Titel, bei den Männern gewann der eher unbekannte Däne Bjørn Andreassen.[4] Das Preisgeld für die Gewinner betrug wie in den Vorjahren 8000 Euro.[5]

Ergebnisse

Frauen

Weitere Informationen Platz, Name ...
PlatzNameLand
1 Loes AdegeestNiederlande NED
2 Zoe LanghamGroßbritannien GBR
3 Jacquie GodbeVereinigte Staaten USA
4 Sandrine ÉtienneFrankreich FRA
5 Arielle VerhaarenVereinigte Staaten USA
6 Mika SöderströmSchweden SWE
7 Kathrin FuhrerSchweiz SUI
8 Liz Van HouwelingVereinigte Staaten USA
9 Kristen KulchinskyVereinigte Staaten USA
10 Lou BatesGroßbritannien GBR
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Weitere Platzierungen:

DeutschlandDeutschland Hannah Ludwig (13.), Merle Brunnée (14.), Tanja Erath (30.), Eleisa Haag (33.), Pia Kummer (44.), Gökçe Paul (55.)
Schweiz Melanie Maurer (29.)
OsterreichÖsterreich Katharina Machner (70.)

Männer

Weitere Informationen Platz, Name ...
PlatzNameLand
1 Bjørn AndreassenDanemark DEN
2 Jason OsborneDeutschland GER
3 Marc MädingDeutschland GER
4 Anders FoldagerDanemark DEN
5 Kjell PowerBelgien BEL
6 Freddy OvettAustralien AUS
7 Haavard GjeldnesNorwegen NOR
8 James BarnesSudafrika RSA
9 Oskar HvidDanemark DEN
10 Zach NehrVereinigte Staaten USA
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Weitere Platzierungen:

DeutschlandDeutschland Martin Maertens (11.), Christoph Thiem (42.), Simon Walter (58.), Matthias Strasser (60.)
OsterreichÖsterreich Michael Konczer (38.), Daniel Pettinger (73.)
Schweiz Marcel Wyss (56.)

Einzelnachweise

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