E. Michael Meahl
US-amerikanischer Ingenieur
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E. Michael Meahl (* nach 1900 in den Vereinigten Staaten) war/ist ein US-amerikanischer Ingenieur, der 1969 mit einem Oscar für Technische Verdienste geehrt wurde, eine Auszeichnung, die herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Verbesserung technischer Geräte und Methoden in der Filmwirtschaft würdigt.[1]
Meahl erhielt den Oscar für technische Verdienste 1969 gemeinsam mit Carl W. Hauge, Roy J. Ridenour und Edward H. Reichard für „die Entwicklung einer automatischen Belichtungssteuerung für Druckmaschinenlampen“ („for engineering an automatic exposure control for printing-machine lamps“). Durch diese Erfindung war es Filmlaboren möglich, die Helligkeit beim Kopieren von Filmen präzise und automatisch zu steuern, was die Bildqualität sowie deren Konsistenz erheblich verbesserte. Die von ihm mitentwickelte Belichtungssteuerung für Kopiermaschinen war entscheidend für die Qualitätssicherung bei der Massenvervielfältigung von Filmrollen, da sie konstante Lichtverhältnisse garantierte. Meahl arbeitete zu der Zeit ebenso wie Ridenour bei Ramtronics, ein auf Elektronik spezialisiertes Unternehmen, das in den 1960er Jahren eng mit großen Filmlaboren wie Consolidated Film Industries (CFI) zusammenarbeitete, und eines der führenden Labore in Hollywood war. Hauge und Reichard waren bei CFI angestellt.
Über Meahls Ausbildung, seinen Werdegang sowie darüber, was er nach 1969 tat, ist nichts bekannt.
Auszeichnung
Erklärung: Klasse III bedeutet, der Preisträger erhält keine Oscar-Statuette wie in Class I und auch keine Oscar Plakette wie in Class II, sondern ein Zertifikat.
- 1969 Auszeichnung Oscar, Class III[2]
Weblinks
- Class III (Citation) ciakhollywood.com (englisch)