EBSA-U21-Snookereuropameisterschaft 2026

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Die EBSA-U21-Snookereuropameisterschaft 2026 war ein Snookerturnier, das vom 5. bis 8. März in Spanien stattgefunden hat. Gespielt wurde das kontinentale Jugendturnier im Palace Hotel in der ostspanischen Küstenstadt Gandia.[2]

Schnelle Fakten
EBSA-U21-Snookereuropameisterschaft 2026
Turnierart: Meisterschaft
Teilnehmer: 100[1]
Austragungsort:Palace Hotel, Gandia, Spanien
Eröffnung:5. März 2026
Endspiel:8. März 2026
Sieger: UkraineUkraine Anton Kazakov
Finalist: Wales Riley Powell
Höchstes Break: 136 (Wales Riley Powell)
2025
 
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Zum zweiten Mal in Folge gewann ein Spieler aus der Ukraine: Anton Kazakov gewann gegen den Waliser Riley Powell im Finale mit 5:3. Kasakow war bereits bis 2024 Profi gewesen und bekam durch den Sieg erneut die Startberechtigung auf der World Snooker Tour für die Spielzeiten 2026/27 und 2027/28.

Turnier

Gruppenphase

100 Jugendspieler aus 30 Ländern nahmen an dem Turnier teil. Sie spielten in 25 Gruppen zu je 4 Spielern um den Einzug in die Hauptrunde. In jeder Gruppe spielten die Teilnehmer im Jeder-gegen-Jeden die Platzierungen aus. Die ersten beiden jeder Gruppe zogen in die nächste Runde ein. Alle Gruppenspiele wurden im Modus Best of 5 (3 Gewinnframes) gespielt.[3]

Finalrunde

50 Spieler erreichten das Hauptturnier. Die ersten 14 der Vorrundenwertung waren für die Runde der Letzten 32 gesetzt, die übrigen 36 spielten in der ersten Runde um die 18 verbleibenden Plätze. Im Hauptturnier galt der Modus Best of 7 bis zum Halbfinale. Das Endspiel wurde über 5 Gewinnframes (Best of 9) entschieden.[4]

Erste Runde

Weitere Informationen Spiel, Spieler 1 ...
Spiel Spieler 1 Ergebnis Spieler 2
1 (33) Zak Sheldon Nordirland 40:40 DeutschlandDeutschland Lennart Tomei (32)
2 (17) Nicolas Le Clercq Ungarn 34:34 Polen Oliwier Niziałek (48)
3 (49) Edward Jones EnglandEngland 40:40 Wales Riley Powell (16)
4 (41) Ilja Zubanov Litauen 43:43 Slowakei Martin Oriňák (24)
5 (25) Matvei Lagodzinschii UkraineUkraine 24:24 UkraineUkraine Petro Sydorenko (40)
6 (37) Tadija Matijašević Serbien 34:34 EnglandEngland Jake Crofts (28)
7 (21) Darragh Gallagher Nordirland 24:24 UkraineUkraine Kyryl Baidala (44)
8 (45) Mareks Cipsts Lettland 41:41 Bulgarien Arsenii Korolev (20)
9 (29) Daniel Boyes EnglandEngland 24:24 Polen Jakub Zakrzewski (36)
10 (35) Siôn Stuart Wales 14:14 Belgien Milo Meiresonne (30)
11 (19) Amaan Iqbal Schottland 24:24 Lettland Nikita Bazilevičs (46)
12 (43) Geremia Orsi ItalienItalien 04:04 Schottland Sam McKay (22)
13 (27) Sorin Anton Rumänien 41:41 EnglandEngland Ethan Llewellyn (38)
14 (39) Artem Surzhykov UkraineUkraine 04:04 Belgien Mathias Van der Meeren (26)
15 (23) Joel Fandrei DeutschlandDeutschland 24:24 FrankreichFrankreich Matéo Ochoiski (42)
16 (15) Anton Kazakov UkraineUkraine 04:04 Irland Lorcáin Ó Curraoin (50)
17 (47) Iustin Scripei Rumänien 42:42 Schottland Jack Borwick (18)
18 (31) Dylan Smith EnglandEngland 42:42 Armenien Mikayel Nersisyan (34)
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Hauptrunde

Letzte 32
Best of 7 Frames
Achtelfinale
Best of 7 Frames
Viertelfinale
Best of 7 Frames
Halbfinale
Best of 7 Frames
Finale
Best of 9 Frames
1 OsterreichÖsterreich Lukas Stötzer 4
32 DeutschlandDeutschland Lennart Tomei 0
1 OsterreichÖsterreich Lukas Stötzer 1
16 Wales Riley Powell 4
17 Ungarn Nicolas Le Clercq 1
16 Wales Riley Powell 4
16 Wales Riley Powell 4
25 UkraineUkraine Matvei Lagodzinschii 1
9 Lettland Filips Kalniņš 4
24 Slowakei Martin Oriňák 2
9 Lettland Filips Kalniņš 2
25 UkraineUkraine Matvei Lagodzinschii 4
25 UkraineUkraine Matvei Lagodzinschii 4
8 EnglandEngland Oliver Sykes 3
16 Wales Riley Powell 4
4 Schottland Ayaan Iqbal 1
5 Wales Oliver Briffett-Payne 4
37 Serbien Tadija Matijašević 1
5 Wales Oliver Briffett-Payne 3
12 Nordirland Joel Connolly 4
21 Nordirland Darragh Gallagher 2
12 Nordirland Joel Connolly 4
12 Nordirland Joel Connolly 2
4 Schottland Ayaan Iqbal 4
13 Wales Zac Cosker 4
20 Bulgarien Arsenii Korolev 2
13 Wales Zac Cosker 2
4 Schottland Ayaan Iqbal 4
29 EnglandEngland Daniel Boyes 2
4 Schottland Ayaan Iqbal 4
16 Wales Riley Powell 3
15 UkraineUkraine Anton Kazakov 5
3 UkraineUkraine Mykhailo Larkov 4
35 Wales Siôn Stuart 2
3 UkraineUkraine Mykhailo Larkov 1
19 Schottland Amaan Iqbal 4
19 Schottland Amaan Iqbal 4
14 Schottland Steven Wardropper 3
19 Schottland Amaan Iqbal 0
6 Polen Sebastian Milewski 4
11 EnglandEngland Kaylan Patel 1
43 ItalienItalien Geremia Orsi 4
43 ItalienItalien Geremia Orsi 0
6 Polen Sebastian Milewski 4
38 EnglandEngland Ethan Llewellyn 2
6 Polen Sebastian Milewski 4
6 Polen Sebastian Milewski 1
15 UkraineUkraine Anton Kazakov 4
7 Ungarn Erik Nagy 4
39 UkraineUkraine Artem Surzhykov 2
7 Ungarn Erik Nagy 4
23 DeutschlandDeutschland Joel Fandrei 1
23 DeutschlandDeutschland Joel Fandrei 4
10 DeutschlandDeutschland Christian Richter 3
7 Ungarn Erik Nagy 3
15 UkraineUkraine Anton Kazakov 4
15 UkraineUkraine Anton Kazakov 4
18 Schottland Jack Borwick 2
15 UkraineUkraine Anton Kazakov 4
2 Moldau Republik Vladislav Gradinari 0
34 Armenien Mikayel Nersisyan 1
2 Moldau Republik Vladislav Gradinari 4

Finale

Für Anton Kazakov war es die letzte Teilnahme, da er bereits 21 Jahre alt war. Zuvor hatte er bereits zweimal das Halbfinale erreicht. Für den erst 17-jährigen Riley Powell aus Wales war es auch schon die vierte U21-EM, bei seiner ersten Teilnahme 2023 war er bis ins Achtelfinale gekommen.

Wie schon in vorherigen Partien ging er das Finale offensiv an und mit zwei hohen Breaks sicherte er sich eine 2:0-Führung. Auch in Frame 3 gelang ihm ein Break mit mehr als 50 Punkten, aber keine Frameentscheidung. Kazakov konnte dagegenhalten und sich den Frame sichern. Auch der nächste Punkt ging an den Ukrainer, nachdem Powell nicht in ein höheres Break kam. Die beiden Kontrahenten waren nun auf Augenhöhe. Die nächsten beiden Frames waren umkämpft und knapp und die Spieler teilten sich die Punkte. In Frame 7 gelang Kazakov sein höchstes Break im Match und es genügte, um sich den nächsten Punkt zu holen. Die 4:3-Führung bedeutete, dass ihm nur noch ein Punkt fehlte. Powell stand unter Druck und wieder gelang ihm kein hohes Break. Kazakov holte dagegen die entscheidenden Punkte und machte den 5:3-Sieg perfekt.[5]

Finale: Best of 9 Frames
Schiedsrichter/in: Polen Maciej Grzegorz Lesiak
Palace Hotel, Gandia, Spanien, 8. März 2026
Riley Powell Wales 3:5 UkraineUkraine Anton Kazakov
93:1 (88), 75:19 (68), 54:72 (54, 56), 24:88, 79:43, 57:71, 1:65 (61), 21:65
88 Höchstes Break 61
Century-Breaks
3 50+-Breaks 2

Century-Breaks

Siebenmal wurden Breaks mit dreistelliger Punktzahl gespielt. Fünf Spielern gelangen Century-Breaks, zwei waren doppelt erfolgreich. Auch der Finalist Riley Powell erzielte zwei Centurys, darunter im Achtelfinale das höchste Turnierbreak mit 136 Punkten.[6]

Wales Riley Powell136, 101
Polen Sebastian Milewski117, 100
EnglandEngland Oliver Sykes105
Schottland Ayaan Iqbal103
UkraineUkraine Anton Kazakov101

Quellen

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