Eamon Dee

irischer Politiker der Sinn Féin From Wikipedia, the free encyclopedia

Eamon Dee (* 1870 in Dungarvan; † 7. September 1936 in Dún Laoghaire) war ein irischer Politiker der Sinn Féin. Er war von Mai 1921 bis Juni 1922 Teachta Dála (Abgeordneter) im Dáil Éireann, dem Unterhaus des irischen Parlaments (Oireachtas).

Biografie

Eamon Dee war der Sohn von William und Margaret Dee. Er besuchte das St. Augustine’s Seminary in seiner Geburtsstadt Dungarvan und wurde Kaufmann von Beruf. Daneben interessierte er sich für gälische Studien und Politik.[1]

Erstmals politisch in Erscheinung trat Dee vor den britischen Unterhauswahlen 1910, als er sich in der Öffentlichkeit vehement für den Kandidaten E. A. Ryan einsetzte, der im Wahlkreis West Waterford gegen den Mandatsinhaber J. J. O’ Shee antrat. Später hielt Dee als Anhänger von Arthur Griffith zahlreiche Reden, auf denen er sich für die Ideale der Sinn Féin aussprach, insbesondere nach der Niederschlagung des Osteraufstands. Aufgrund seiner Aktivitäten stand er unter Beobachtung und sein Haus wurde wiederholt durchsucht. 1920 wurde er mit anderen Aktivisten verhaftet und im Ballykinlar Camp interniert, wo er sich noch während der darauffolgenden Wahl befand.[2]

Dee wurde bei den Wahlen 1921 ohne Gegenkandidat im Wahlkreis Waterford–Tipperary East in den Dáil gewählt. Dee lehnte den Anglo-Irischen Vertrag ab, konnte seinen Sitz bei den Wahlen 1922 aber nicht verteidigen.[3]

Dee wohnte 1922 in 32 Grattan Square, Dungarvan.[1] Später gab er aufgrund von gesundheitlichen Beschwerden sein Geschäft auf und verbrachte seine letzten Lebensjahre in Dún Laoghaire. 1936 verstarb er im dortigen Lourdes Hospital. Er wurde im Familiengrab an der Parish Church in Dungarvan beigesetzt.[2]

Einzelnachweise

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