Earth 2160

Computerspiel aus dem Jahr 2006 From Wikipedia, the free encyclopedia

Earth 2160 ist ein Echtzeit-Strategiespiel, das von Reality Pump entwickelt und von Zuxxez 2005 veröffentlicht wurde. Es ist der Nachfolger zu Earth 2150 und der dritte Teil innerhalb der Earth-Spieleserie.

Schnelle Fakten Entwickler, Publisher ...
Earth 2160
Zählt zur Reihe Earth
Entwickler Reality Pump
Publisher Zuxxez
Veröffentlichung August 2005
Plattform Windows, macOS, Linux
Genre Echtzeit-Strategiespiel
Spielmodus Einzelspieler, Mehrspieler
Steuerung Maus, Tastatur
Medium DVD-ROM, Download
Sprache Deutsch
Aktuelle Version 1.3.8
Altersfreigabe
USK
USK ab 12 freigegeben
USK ab 12 freigegeben
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Veröffentlichung

Verleger Zuxxez ging gegen die laut eigenen Angaben mehr als 600.000 Downloads in Internet-Tauschbörsen vor und erstattete Anzeige gegen Verdächtige. Diese wurden vor die Wahl gestellt, den Vollpreis zu bezahlen, um eine Einstellung des Verfahrens zu bewirken oder Widerspruch einzulegen.[1]

2006 erschien Earth 2160 bei Steam als einer der ersten Titel.[2] 2009 beschädigte ein Steam Client Update das Spiel, worauf zunächst zögerlich mit Rückerstattungen reagiert wurde.[3] Später wurde es komplett aus dem Angebot genommen.[4] Am 1. März 2010 erschien Earth 2160 erneut in Form der Universe Edition.[5] Für Linux und macOS erschien 2016 eine Portierung mit der Zwischenschicht Wine.[6]

Rezeption

Weitere Informationen Metawertungen, Datenbank ...
Metawertungen
DatenbankWertung
Metacritic73/100[7]
Wertungsspiegel
PublikationWertung
4Players88/100[8]
PC Games90/100[9]
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Earth 2160 sei enorm umfangreich. Jede Fraktion verlange eigene Aufbau- und Kampftaktiken, der Technologiebaum sei komplex und die Kampagne umfasse 80 bis 100 Stunden Spielzeit. Entwickler Reality Pump knüpfe an die hohe Qualität der Vorgänger an und setze grafisch Maßstäbe. Bei der Steuerung der Einheiten fehlen jedoch Formationen oder zumindest eine einheitliche Marschgeschwindigkeit in Gruppen. Die Wegfindung sei teils suboptimal. Die Kampagne spiele sich manchmal zäh und oft dominiere das Prinzip: zerstöre alle Feinde. Im Mehrspieler fahre es seine Stärken besonders auf. Der Karteneditor sei mächtig.[8] Die hohe Komplexität könne Neulinge überfordern. Technisch stelle es eine neue Referenz im Genre dar. Die leicht sterilen Umgebungen oder blassen Helden, vor allem jedoch die teilweise unpassend besetzten Synchronsprecher senken jedoch die Atmosphäre.[9] Der Soundtrack sei in den gesungenen Passagen nicht gelungen.[10] Der Schwierigkeitsgrad sei enorm hoch. Werden unpassende Einheiten produziert, ist man schnell stark unterlegen.[11]

Einzelnachweise

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