Eberhard Hoyer

deutscher Chemiker From Wikipedia, the free encyclopedia

Eberhard Hoyer (* 26. Mai 1931 in Dresden; † 30. Juni 2012 in Leipzig) war ein deutscher Chemiker und Hochschullehrer.

Leben

Hoyer studierte ab 1949 an der Universität Leipzig Chemie. 1956 promovierte er in Leipzig und habilitierte sich im Jahr 1960; sein Mentor war Leopold Wolf.[1] 1967 wurde er Professor mit Lehrauftrag. Ein Jahr später wurde er – weiterhin in Leipzig – Professor für Anorganische Chemie. Er leitete dort 24 Jahre lang den Bereich Anorganische Chemie an der Sektion Chemie und prägte maßgeblich das Profil insbesondere der Koordinationschemie. Mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erforschte er die Synthese und Strukturaufklärung neuartiger schwefelreicher Metallkomplexe. Auch der thermodynamischen Behandlung von Metallkomplexen widmeten sich Forschungsarbeiten, bin hin zu praxisrelevanten Beiträgen zur Sensibilisierung fotografischer Schichten.[2]

Sieben seiner akademischen Schüler wurden zu Professoren berufen.[2]

Als wissenschaftlicher Leiter und Koordinator war Eberhard Hoyer maßgeblich tätig in der Entstehung des siebenbändigen Lehrwerks Chemie, das in den 70er und 80er Jahren in der universitären Lehre eine herausragende Bedeutung erlangte.[2]

Einzelnachweise

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