Ebersau
Ortschaft in der Gemeinde Schildorn, Bezirk Ried im Innkreis (Oberösterreich)
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Ebersau ist ein Ort im Innviertel von Oberösterreich wie auch Ortschaft der Gemeinde Schildorn im Bezirk Ried.
| Ebersau (Rotte) Ortschaft | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Ried (RI), Oberösterreich | |
| Gerichtsbezirk | Ried im Innkreis | |
| Pol. Gemeinde | Schildorn (KG Schildorn) | |
| Koordinaten | 48° 8′ 14″ N, 13° 28′ 6″ O | |
| Höhe | 530 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 142 (1. Jän. 2025) | |
| Gebäudestand | 42 (Adressen 2008[1]) | |
| Postleitzahl | 4920 Schildorn | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 10665 | |
| Zählsprengel/ -bezirk | Schildorn (41229 000) | |
| Seit 2008 ohne Marö und Rendlberg[1][2] Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; DORIS; Gemeinde Schildorn[1] | ||
Geographie
Ebersau befindet sich etwa acht Kilometer südlich von Ried im Innkreis, am Nordrand des Hausruck-und-Kobernaußerwald-Zuges zum Innviertler Hügelland (südliches Innviertel).
Die Rotte liegt langgestreckt direkt südlich des Orts Schildorn, um einen Kilometer entfernt beiderseits des Bachs Schildorngraben, einem Nebenbach der Oberach, die bei Ried der Antiesen zufließt, auf um die 530 m ü. A. Höhe. Die Ortschaft erstreckt sich auf knapp 1½ Kilometer das Tal hinein. Sie umfasst 42 Gebäude mit derzeit 142 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2025).[3]
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Au ∗∗ | ||
Rendlberg
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Kronawitten (Gem. Schildorn, Pramet) |
Geschichte
Der Ortsname Ebersawe ist wohl ein -au-Name (‚Feuchtgebiet‘) zu Eber (als Tier- oder Personenname Ēbur),[4] ein Rodungsname aus der Zeit um 1200.[5] Der Name ist um 1260 in einem Passauer Urbar (Ebersawe,[4] mit 4 Gütern),[6][5] in einer Urkunde von 1437[7] (Ewersaue),[4] und im ältesten Urbarbuch der Herrschaft Ried 1446[5] nachweislich. Bis 1779 war die Gegend bayrisch (damals Innbaiern), und bis 1783 (Gründung des Bistums Linz) gehörte sie zum Bistum Passau, bis 1784 zur Pfarre Waldzell.
Zum Ortschaftsgebiet gehörten auch die kleine Ortslage Marö taleinwärts und Rendlberg südlich. Seit der Adressreform der Gemeinde 1. Juli 2008 bilden diese eigene Ortschaften.[8][9][1] Dabei kamen auch die nördlichsten Häuser zur Ortschaft Aigen (ehemals Ecklham).[1]
| Hzgt. Bay. (zu Bst. Passau) | Krld. Österr. o.d.Enns (EHzgt. Österr.) |
Innkreis (Kgr. Bay.) |
Krld. Österr. o.d.Enns (Österr.- Ugrn.) |
Bld. Oberösterreich (Rep. Österr.) | ||||||
| 1260 1 | 1788 | 1811 | 1869 | 1951 | 1961 | 1971 | 1981 | 1991 | 2001 | 2011 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| − | − | 188 | 214 | 190 | 175 | 180 | 165 | 179 | 168 | 112 |
| 4 | 32 | − | 36 | 26 | 38 | 40 | 47 | 50 | 52 | (42) |
Literatur
- Gemeinde Schildorn (Hrsg.): 1100 Jahre Schildorn 903–2003. Ein Heimatbuch. Schildorn 2003, insb. 16 Häuserchronik: Ebersau, S. 222 ff. (fbas.net – Die Einwohner sind meist erst aus dem Ende des 18. Jahrhunderts überliefert. 1811 brannte der Pfarrhof ab, wodurch das Pfarrarchiv vernichtet wurde, daher sind die Kenntnisse lückenhaft.).
Weblinks
- 41229 – Schildorn. Gemeindedaten der Statistik Austria
