Ebersau

Ortschaft in der Gemeinde Schildorn, Bezirk Ried im Innkreis (Oberösterreich) From Wikipedia, the free encyclopedia

Ebersau ist ein Ort im Innviertel von Oberösterreich wie auch Ortschaft der Gemeinde Schildorn im Bezirk Ried.

Schnelle Fakten Ebersau (Rotte) Ortschaft ...
Ebersau (Rotte)
Ortschaft
Ebersau (Österreich)
Ebersau (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Ried (RI), Oberösterreich
Gerichtsbezirk Ried im Innkreis
Pol. Gemeinde Schildorn  (KG Schildorn)
Koordinaten 48° 8′ 14″ N, 13° 28′ 6″ O
Höhe 530 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 142 (1. Jän. 2025)
Gebäudestand 42 (Adressen 2008[1]f1)
Postleitzahl 4920 Schildorn
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 10665
Zählsprengel/ -bezirk Schildorn (41229 000)
Seit 2008 ohne Marö und Rendlberg[1][2]
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; DORIS; Gemeinde Schildorn[1]
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f0
142

BW

Geographie

Ebersau befindet sich etwa acht Kilometer südlich von Ried im Innkreis, am Nordrand des Hausruck-und-Kobernaußerwald-Zuges zum Innviertler Hügelland (südliches Innviertel).

Die Rotte liegt langgestreckt direkt südlich des Orts Schildorn, um einen Kilometer entfernt beiderseits des Bachs Schildorngraben, einem Nebenbach der Oberach, die bei Ried der Antiesen zufließt, auf um die 530 m ü. A. Höhe. Die Ortschaft erstreckt sich auf knapp 1½ Kilometer das Tal hinein. Sie umfasst 42 Gebäude mit derzeit 142 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2025).[3]

Nachbarorte und -ortschaften:
Aigen 

Au ∗∗



Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt

Rödt
(Gem. Pramet)

Bleckenwegen

Edthelm

(beide Gem. Waldzell)

Rendlberg

St. Kollmann

Kronawitten (Gem. Schildorn, Pramet)
 
ehemals Ortschaft Ecklham
∗∗ 
ehemals Prüglau, Ortschaft Knirzing

Geschichte

Der Ortsname Ebersawe ist wohl ein -au-Name (‚Feuchtgebiet‘) zu Eber (als Tier- oder Personenname Ēbur),[4] ein Rodungsname aus der Zeit um 1200.[5] Der Name ist um 1260 in einem Passauer Urbar (Ebersawe,[4] mit 4 Gütern),[6][5] in einer Urkunde von 1437[7] (Ewersaue),[4] und im ältesten Urbarbuch der Herrschaft Ried 1446[5] nachweislich. Bis 1779 war die Gegend bayrisch (damals Innbaiern), und bis 1783 (Gründung des Bistums Linz) gehörte sie zum Bistum Passau, bis 1784 zur Pfarre Waldzell.

Zum Ortschaftsgebiet gehörten auch die kleine Ortslage Marö taleinwärts und Rendlberg südlich. Seit der Adressreform der Gemeinde 1. Juli 2008 bilden diese eigene Ortschaften.[8][9][1] Dabei kamen auch die nördlichsten Häuser zur Ortschaft Aigen (ehemals Ecklham).[1]

Bevölkerung und Gebäudestand[6]
Hzgt. Bay. (zu Bst. Passau) Krld. Österr. o.d.Enns
(EHzgt. Österr.)
Inn­kreis
(Kgr. Bay.)
Krld. Österr. o.d.Enns
(Österr.- Ugrn.)
Bld. Oberösterreich
(Rep. Österr.)
1260 1178818111869 1951196119711981199120012011
188214 190175180165179168112
43236 263840475052(42)
1 
unscharfe Angabe des Jahres

ab 2008: ohne Marö (2008/11: 16–5) und Rendlberg (2008/11: 9–4), sowie zwei Häuser zu Aigen; Gebäudestand für 2011 ist von 2008[1]

Literatur

  • Gemeinde Schildorn (Hrsg.): 1100 Jahre Schildorn 903–2003. Ein Heimatbuch. Schildorn 2003, insb. 16 Häuserchronik: Ebersau, S. 222 ff. (fbas.net Die Einwohner sind meist erst aus dem Ende des 18. Jahrhunderts überliefert. 1811 brannte der Pfarrhof ab, wodurch das Pfarrarchiv vernichtet wurde, daher sind die Kenntnisse lückenhaft.).

Einzelnachweise

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