Echium sabulicola
Art der Gattung Natternköpfe (Echium)
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Echium sabulicola ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Natternköpfe (Echium) innerhalb der Familie der Raublattgewächse (Boraginaceae).
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Echium sabulicola | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Echium sabulicola | ||||||||||||
| Pomel |
Beschreibung



Vegetative Merkmale
Echium sabulicola ist eine zweijährige oder mehrjährige krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 15 bis 50 Zentimetern. Je Pflanzenexemplar sind einige bis mehrere borstig behaarte, niederliegende, aufstrebende oder aufrechte, blütentragende Stängel ausgebildet.
Die Grundblätter sind eiförmig bis verkehrt-eiförmig. Die Stängelblätter sind verkehrt-lanzettlich bis spatelförmig, an der Basis sind sie spitz zulaufend und kaum gestielt. Die Laubblätter sind mehr oder weniger dicht mit weißen, anliegenden oder abstehenden Borsten behaart.
Generative Merkmale
Die mehr oder weniger verzweigten, rispigen Blütenstand sind die Blüten locker angeordnet.
Die zwittrigen Blüten sind deutlich zygomorph und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Der dicht weißlich borstig behaarte Kelch ist während der Anthese 6 bis 10 Millimeter lang und verlängert sich zur Fruchtreife auf bis zu 16 Millimeter. Die Krone ist 12 bis 22 Millimeter lang, trichterförmig und anfangs rot, später dunkel-blau oder rosa- bis bläulich-purpurfarben. Meist ein bis zwei Staubblätter stehen aus der Krone heraus, die Staubfäden sind gelegentlich spärlich behaart.
Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 16.[1]
Vorkommen und Standorte
Echium sabulicola kommt im westlichen Mittelmeergebiet vor. Sie kommt in Marokko, Algerien, Tunesien, Libyen, Spanien, auf den Balearen, Sardinien und Korsika, Sizilien, in Frankreich, Italien und Griechenland vor. Echium sabulicola wächst an Straßenrändern, Feldern und sandigen Standorten in Meeresnähe.
Systematik und Verbreitung
Die Erstbeschreibung von Echium sabulicola erfolgte 1874 durch Auguste Nicolas Pomel in Bulletin de la Société des Sciences Physiques, Naturelles et Climatologiques de l’Algérie, Seite 90–91.[2]
Je nach Autor gibt es etwa drei Unterarten:[2]
- Echium sabulicola Pomel subsp. sabulicola
- Echium sabulicola subsp. decipiens (Pomel) Klotz: Sie kommt in Marokko, Algerien, Tunesien, Spanien, Frankreich, Italien, auf den Balearen, Korsika, Sardinien und Sizilien vor.[2]
- Echium sabulicola subsp. rifeum (Pau) Valdés: Sie kommt nur in Marokko vor.[2]
Literatur
- P. E. Gibbs: Echium. In: T. G. Tutin, V. H. Heywood, N. A. Burges, D. M. Moore, D. H. Valentine, S. M. Walters, D. A. Webb (Hrsg.): Flora Europaea. Volume 3: Diapensiaceae to Myoporaceae. Cambridge University Press, Cambridge 1972, ISBN 0-521-08489-X, S. 99 (englisch, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).