Edgar Franzmann

deutscher Schriftsteller und Journalist From Wikipedia, the free encyclopedia

Edgar Franzmann (* 1948 in Krefeld[1]) ist ein deutscher Schriftsteller und Journalist.

Edgar Franzmann 2012

Leben

Nach dem Abitur in Krefeld-Uerdingen[2] studierte Franzmann von 1967 bis 1973 an der Universität zu Köln die Fächer Germanistik, Philosophie und Soziologie.[3] Kurz nach dem Abitur begann er 1968 seine journalistische Tätigkeit[4] – zunächst als freier Mitarbeiter der NRZ und des Kölner Express, wo er 1971 seinen ersten Redakteursvertrag erhielt und in den Ressorts Lokales und Sport arbeitete.

Mitte 1973 wurde Franzmann Redakteur des Sonntag-Express, dessen Redaktionsleitung er Ende der 1970er Jahre übernahm.[5] Von 1989 bis 1995 war er dort Ressortleiter Kultur. 1996 wechselte er zu DuMont Neue Medien und wurde Gründer und Redaktionsleiter der Online-Ausgaben von Express, Kölner Stadt-Anzeiger und Kölnische Rundschau.[3] Von Beginn des Jahres 2000 bis zum Erreichen der Altersgrenze Ende November 2013 war Franzmann Chefredakteur des Internetportals koeln.de, das von NetCologne im Auftrag der Stadt Köln herausgegeben wird.[3][2]

Nach einigen Erfahrungen als Sachbuchautor begann Franzmann im Jahr 2005 mit dem Schreiben von Belletristik. 2009 erschien sein erster Kriminalroman Millionenallee als Köln Krimi. Vier weitere Kriminalromane schlossen sich an: Der Richter-Code, Adenauers Auge, Mord mit Rheinblick und 68. Franzmanns Romane spielen im journalistischen Milieu. Sein Held Georg Rubin ist Chefreporter der fiktiven Boulevardzeitung „Blitz“. Neubearbeitungen seiner Krimis erschienen 2023 und 2024 als E-Books im dotbooks-Verlag. Im Februar 2026 veröffentlichte er mit "Und dann passiert nix!" einen neuen Köln-Roman als Rubins 6. Fall. Die ersten fünf Rubin-Krimis erschienen im Frühjahr 2026 in Neubearbeitungen als Taschenbücher mit Bonusinhalten.

Von April 2012 bis Mai 2014 war Franzmann geschäftsführender Sprecher des Syndikats der deutschsprachigen Krimiautoren. Er ist Mitbegründer des Kölner Krimifestivals Crime Cologne.[6]

Während einer schweren Krebserkrankung zwischen 2018 und 2021, die auch zu einer Stammzellentransplantation führte, verfasste er ein „Krebstagebuch“ unter dem Titel Storys aus dem 15. Stock, das er bei verschiedenen Gelegenheiten öffentlich vorlas.[7][8][9] Im September 2023 veröffentlichte er mit "PowerBlood" seinen ersten Start-up- und Medizin-Thriller, in dem er auch seine Leukämie-Erfahrung verarbeitet. Im Januar 2026 legte er eine stark erweiterte Neufassung unter dem Titel "Unter der Haut 2.0" vor. Im Juli 2025 veröffentlichte er mit "NEUROPA 77" seinen ersten dystopischen Roman – in einer deutschen und einer englischen Version.

Franzmann ist verheiratet und Vater zweier Söhne[10] darunter Simon T. Franzmann, Direktor des Göttinger Instituts für Demokratieforschung. Er lebt in Köln.

Werke

Dystopische Romane

  • NEUROPA 77 – Jonathan und Elena – Hoffnung stirbt nicht. amazon KDP, Köln 2026, 2. Auflage, Taschenbuch, ISBN 979-8-241-44720-3 (auch als E-Book bei Amazon erhältlich).
  • NEUROPA 77 – The Year the Old Were Marked. (engl.), amazon KDP, Köln 2025, Paperback, ISBN 979-8-2823-4374-8.

Kriminalromane

Thriller

Kriminalkurzgeschichten

  • Sheriff Driessen reitet ein. In: Leichenblass am Niederrhein. Grafit, Dortmund 2011, ISBN 978-3-89425-383-7.
  • Sheriff Driessen in der Hundefalle. In: Mörderisches vom Rothaarsteig. Grafit, Dortmund 2012, ISBN 978-3-89425-400-1.
  • Sheriff Driessen schwer in Fahrt. In: Muscheln, Möwen, Morde. KBV, Hillesheim 2012, ISBN 978-3-942446-62-4.
  • Großer Bahnhof für Sheriff Driessen. In: Zügig ins Jenseits. Mörderische Geschichten für Bahnfahrer. Grafit, Dortmund 2013, ISBN 978-3-89425-415-5.
  • Leipziger Roulette. In: Stammtischmorde II: 12 Leipziger packen aus. fhl, Leipzig 2013, ISBN 978-3-942829-34-2.

Sachbücher

Einzelnachweise

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