Edmund Oscar Hacault

deutscher Architekt From Wikipedia, the free encyclopedia

Edmund Oskar Johannes Hacault (* 1841 oder 1842 in Oberlößnitz; † 9. Mai 1904 in Klotzsche) war ein deutscher Architekt.

Angabe der Architekten Edmund und Gustav Hacault im Adressbuch Klotzsche von 1900

Als „geprüfter Baumeister und Architekt“ arbeitete der Sohn des Baudirektors Edmund Hacault ab etwa 1890 in Klotzsche bei Dresden, in dessen Umgebung er zahlreiche Villen entwarf und baute.

Hacault war u. a. Mitglied der Freimaurer-Loge Asträa zur grünenden Raute.

Hacault war verheiratet mit Therese Auguste geb. Biedermann. Der später in Zwickau und Erfurt tätige Architekt Gustav Hacault (* um 1880; † um 1950), der im Jahr 1900 in Klotzsche nachweisbar ist, war vermutlich ein Sohn.

Villenbauten

  • 1891–1892: Eigene Villa „Hacault’s Heim“ in Klotzsche, Boltenhagener Straße 5
  • 1894–1895: Villa Columbia in Naundorf (seit 1935 zu Radebeul), Mohrenstraße 14
  • 1896: Villa in Klotzsche, Alexander-Herzen-Straße 6
  • 1899–1900: Villa „Melusine“ in Klotzsche, Alexander-Herzen-Straße 14[1]
  • 1902: Villa „Brünhilde“ in Klotzsche, Alexander-Herzen-Straße 15[2][3][4]
  • 1906–1907: Villa in Klotzsche, Selliner Straße 6[5]
Commons: Edmund Oskar Hacault – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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