Eduard Georgijewitsch Bagrizki
russisch-sowjetischer Dichter, Übersetzer und Dramaturg
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Eduard Georgijewitsch Bagrizki (russisch Эдуард Георгиевич Багрицкий; wiss. Transliteration Ėduard Georgievič Bagrickij, eigentlich Eduard Godelewitsch Dsjubin[1] (Эдуард Годелевич Дзюбин / Ėduard Godelevič Dzjubin), geboren am 22. Oktoberjul. / 3. November 1895greg. in Odessa; gestorben am 16. Februar 1934 in Moskau) war ein russisch-sowjetischer Dichter, Übersetzer und Dramaturg. Er war ein Vertreter der frühen Sowjetlyrik. Er publizierte ausschließlich unter Pseudonym. Sein Poem Duma[2] von Opanas ist eine Huldigung an den revolutionären Kampf.
Im Repertoire des Alexandrow-Ensembles befand sich das vor dem Zerfall der Sowjetunion populäre Lied Molodost (Молодость „Jugend“)[3] aus seinem Poem Smert pionerki[4] („Der Tod der jungen Pionierin“, 1932), in der Vertonung von Mark Minkow.[5]
| russ. (Anfang) | Transliteration | Übersetzung |
|---|---|---|
|
Нас водила молодость |
Nas wodila molodost |
Uns führte die Jugend |
Seine Gedichte und Poeme erschienen in verschiedenen Auswahlsammlungen.
Der Dichter ist auf dem Nowodewitschi-Friedhof in Moskau begraben.[6]
Werke (Auswahl)
- Dumy pro Opanassa / Думы про Опанаса / Dumy pro Opanasa (Duma von Opanas)[7] – Poem
- Smert pionerki[8] (1932) – Poem
- Pobediteli (Die Sieger, 1932)
- Poslednjaja notsch (Die letzte Nacht, 1932)
Übersetzungen
- Vom Schwarzbrot und von der Treue der Frau.[9] Gedichte. Deutsch/Russisch. Hrsg. u. Nachw. v. Herbert Krempien. Berlin, Volk und Welt. 1971 Weisse Lyrik-Reihe; Nachdichtungen von Sarah Kirsch, Jürgen Rennert, Wilhelm Tkaczyk, Helmut Preißler, Heinz Czechowski, Ilse Krätzig.
Verschiedene seiner Dichtungen sind im Deutschen in verschiedenen Anthologien russischer Lyrik enthalten.[10]