Eduard Hoppe (Graveur)
deutsch-belgischer Graveur und Medailleur
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Eduard Hoppe, auch Edouard Hoppe (* 5. Oktober 1837 in Asbeck, Bürgermeisterei Volmarstein, Provinz Westfalen; † 9. Juni 1890 in Brüssel), war ein deutsch-belgischer Graveur und Medailleur.
Leben
Hoppe lebte zuerst in Düsseldorf, wo er 1860 die Elementarklasse der Kunstakademie Düsseldorf unter Andreas Müller und Ludwig Heitland besucht hatte,[1] seit 1872 in Brüssel. Er schuf zahlreiche Medaillen für verschiedene Prägeanstalten, darunter eine Medaille zur Hochzeit des Kronprinzen Rudolf von Österreich-Ungarn mit Stephanie von Belgien, 1881.
Hoppe war Vater der Malerinnen Ketty Gilsoul-Hoppe und Jenny Bernier-Hoppe (1870–1934). Er starb im Alter von 52 Jahren im Brüsseler Ortsteil Saint-Gilles/Sint-Gillis.[2]
Literatur
- Hoppe, Eduard. In: Hans Vollmer (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Begründet von Ulrich Thieme und Felix Becker. Band 17: Heubel–Hubard. E. A. Seemann, Leipzig 1924, S. 484 (Textarchiv – Internet Archive).
- Alphonse de Witte: La Médaille en Belgique au XIXme Siècle. 1905, S. 34.
Weblinks
- Hoppe, Eduard, Eintrag im Allgemeinen Künstlerlexikon Online