Edwin Rosner

österreichischer Arzt From Wikipedia, the free encyclopedia

Leben

Rosner wurde 1935[1] oder 1939[3] in Medizin an der Universität Wien promoviert.[1] Während des Zweiten Weltkrieges war Rosner „in verschiedenen Kriegsschauplätzen als Oberstabsarzt im Einsatz“.[4] Danach übernahm er „im November 1945 Praxisvertretungen in Bischofshofen und ließ sich anschließend am 11. September 1946 in Rauris nieder“.[1] Dort im Salburger Land wurde er Sprengelarzt und gründete 1969 eine Hausapotheke.[1] 1971 erhielt er den Titel Medizinalrat; später wurde er „Ehrenbürger der Marktgemeinde Rauris“.[1] Rosner verfasste zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten über Medizingeschichte.[3]

Schriften

  • Die Lahmheit des Hephaistos. In: Forschungen und Fortschritte. 1953.
  • Ulrich Ellenbog und die Anfänge der Gewerbehygiene. In: Sudhoffs Archiv. Band 38, 1954, S. 104–110.
  • Rudolf Virchow, 1821–1902. 1964.
  • Die Bedeutung Hermann Conrings in der Geschichte der Medizin. In: Medizinhistorisches Journal. Band 4, 1969, S. 287–304.
  • Terminologische Hinweise auf die Herkunft der frühen griechischen Medizin. Medizingeschichte in unserer Zeit. Enke, Stuttgart 1971.
  • Weilte Paracelsus dreimal in Salzburg? Verband der wissenschaftlichen Geschichte Österreichs, 1975.
  • Hohenheims Weg von St. Gallen nach Augsburg (1531–1536). Verband der Wissenschaftlichen Gesellschaft Österreichs, Wien 1977, ISBN 978-3853693544.
  • Die Diagnose in der Allgemeinpraxis. Ein Beitrag zur medizinischen Gegenwartsgeschichte. In: Christa Habrich, Frank Marguth, Jörn Henning Wolf (Hrsg.) unter Mitarbeit von Renate Wittern: Medizinische Diagnostik in Geschichte und Gegenwart. Festschrift für Heinz Goerke zum sechzigsten Geburtstag. München 1978 (= Neue Münchner Beiträge zur Geschichte der Medizin und Naturwissenschaften: Medizinhistorische Reihe. Band 7/8), ISBN 3-87239-046-5, S. 435–458.
  • Hohenheims Bergsuchtmonographie. In: Medizinhistorisches Journal. 1981.
  • Der aktuelle Ruf nach einer alternativen Wissenschaft. In: Salzburger Beiträge zur Paracelsusforschung. Folge 22, Wien 1982, S. 177–192.
  • Hermann Conring als Arzt und als Gegner Hohenheims. In: Michael Stolleis: Hermann Conring. Herzog August Bibliothek, 1983, S. 87–120.
  • Die Schrift des Paracelsus über die Erkrankungen im Bergbau und ihre Bedeutung in der Geschichte der Medizin. 1994.
  • Hohenheims Weg in den Jahren 1532–1534. Eine Hypothesenüberprüfung. In: Salzburger Beiträge zur Paracelsusforschung. 28, 1995, S. 63–68.
  • Schriften des Paracelsus. In: Kurt Goldammer, Peter F. Kramml: Paracelsus (1493–1541). Pustet, 1993.

Einzelnachweise

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