Edzard Hobbing

deutscher Bildhauer From Wikipedia, the free encyclopedia

Edzard Franz Hobbing (* 14. Mai 1909 in Friedenau bei Berlin[1]; † 25. Mai 1974 in Heidelberg[2]) war ein deutscher Bildhauer.[3]

Leben

Edzard Hobbing war Sohn des Verlegers Reimar Hobbing und der Kaufmannstochter Marianne Buresch.[4]

Von 1928 bis 1930 absolvierte er eine Steinmetz-Lehre bei Fritz Klimsch. Danach studierte er an der Vereinigten Staatsschule für freie und angewandte Kunst Berlin beim Bildhauer Wilhelm Gerstl und legte 1936 seine Meisterschülerprüfung ab.[5] Es folgte ein Studienaufenthalt in Paris. 1939 wurde er als Meisterschüler von Richard Scheibe in die Preußische Akademie der Künste aufgenommen.[6] Im selben Jahr erhielt er das Rom-Stipendium der Deutschen Akademie Villa Massimo, wurde jedoch zum Kriegsdienst eingezogen.[7]

Nach seiner Rückkehr 1945 arbeitete er als Mitarbeiter der Bauhütte Heiliggeist in Heidelberg. Ab 1949 war er freischaffender Bilbhauer in Heidelberg, wo er ein eigenes Atelier betrieb.[8] Von 1960 bis 1961 erhielt er erneut das Stipendium der Deutschen Akademie Villa Massimo in Rom.[9]

Am 25. Mai 1974 verstarb Edzard Hobbing.

Denkmal für Albrecht von Graefe von Edzard Hobbing

Werke (Auswahl)

Literatur

  • Peter Anselm Riedl: Edzard Hobbing – Kleinplastiken und Porträts. In: Thorbecke Kunstbücherei. 1. Auflage, Band 12, Thorbecke Verlag, Sigmaringen 1976, ISBN 3-7995-3612-4
  • Peter Hobbing: Edzard Hobbing – Ein Werkverzeichnis. 1. Auflage, Freiburg/Brüssel 2005 (Präsenzbestand an der Universität Heidelberg)
Commons: Edzard Hobbing – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI