Edzard Hobbing
deutscher Bildhauer
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Leben
Edzard Hobbing war Sohn des Verlegers Reimar Hobbing und der Kaufmannstochter Marianne Buresch.[4]
Von 1928 bis 1930 absolvierte er eine Steinmetz-Lehre bei Fritz Klimsch. Danach studierte er an der Vereinigten Staatsschule für freie und angewandte Kunst Berlin beim Bildhauer Wilhelm Gerstl und legte 1936 seine Meisterschülerprüfung ab.[5] Es folgte ein Studienaufenthalt in Paris. 1939 wurde er als Meisterschüler von Richard Scheibe in die Preußische Akademie der Künste aufgenommen.[6] Im selben Jahr erhielt er das Rom-Stipendium der Deutschen Akademie Villa Massimo, wurde jedoch zum Kriegsdienst eingezogen.[7]
Nach seiner Rückkehr 1945 arbeitete er als Mitarbeiter der Bauhütte Heiliggeist in Heidelberg. Ab 1949 war er freischaffender Bilbhauer in Heidelberg, wo er ein eigenes Atelier betrieb.[8] Von 1960 bis 1961 erhielt er erneut das Stipendium der Deutschen Akademie Villa Massimo in Rom.[9]
Am 25. Mai 1974 verstarb Edzard Hobbing.
Werke (Auswahl)
- Grabmal von Gustav Hartung, Bergfriedhof Heidelberg (1946)[10]
- Heiliggeistkirche Heidelberg: Altar (1949), Tympanon (1957), Taufbecken (1967)[11][12]
- Grabmal von Fritz Cahn-Garnier, Hauptfriedhof Mannheim (1950)[13]
- Ehrenmal für die Toten beider Weltkriege (kniende weibliche Figur) vor der Auferstehungskirche im Pfaffengrund, Heidelberg (1954)[11]
- Gipsfigur Sitzende (1955)[3]
- Engelsrelief am Wartturm in Weingarten (1956)
- Bronzebüste von Alfred Weber (1962)[3]
- Porträt von Richard Scheibe[14]
- Denkmal für Albrecht von Graefe, Händelallee, Berlin-Hansaviertel (1970)[15]
Literatur
- Peter Anselm Riedl: Edzard Hobbing – Kleinplastiken und Porträts. In: Thorbecke Kunstbücherei. 1. Auflage, Band 12, Thorbecke Verlag, Sigmaringen 1976, ISBN 3-7995-3612-4
- Peter Hobbing: Edzard Hobbing – Ein Werkverzeichnis. 1. Auflage, Freiburg/Brüssel 2005 (Präsenzbestand an der Universität Heidelberg)